„Wir müssen keine Angst haben“

© BJR / Hauptausschuss

Viel Anklang fand die Rede des BJR-Präsidenten Matthias Fack, der anläßlich des 147. Hauptausschusses eine berührende Rede zum Thema „Flucht und Asyl“ gehalten hat. Im Folgenden findet sich die komplette Rede zum Nachlesen:

Sehr geehrte Vorsitzende,
liebe Delegierte des 147. Hauptausschusses,
liebe Freundinnen und Freunde der Jugendarbeit in Bayern,

der Bericht des Präsidenten am Herbsthauptausschuss ist üblicherweise geprägt von grundlegenden Gedanken und von Fragen, die die Jugendarbeit in ihrem Kern betreffen. Sie geht auf Fragen ein, die aus dem Leben von Kindern und Jugendlichen stammen. Und üblicherweise mangelt es nicht an Themen. Auch ich möchte das heute tun. Ich will aber heute nicht von Haushalten reden. Ich will heute nicht von dem reden, was wir erreicht haben und was uns als Landesvorstand an generellen Linien bewegte. Ich will heute nicht von den Erfolgen von Jugendarbeit reden. Nein, ich bitte um euer Verständnis, dass ich mich heute ganz auf das vorherrschende Thema konzentrieren will, weil es alle angeht, bewegt und alle betrifft. Ich will mich heute der Frage widmen, wie sich unsere Gesellschaft wandelt, gewandelt hat, und wandeln wird. Auch wenn in den letzten Wochen und Monaten nur dieses eine Thema, wie es scheint, diskutiert wird und darüber die Gefahr besteht, dass über eine scheinbare inflationäre Behandlung eine Ermüdung eintreten könnte, will ich den Versuch unternehmen auch etwas zu „Asyl und Flucht“ zu sagen. Denn es treibt uns um. Und ich will zeigen, dass wir unseren Beitrag leisten und noch verstärkt leisten müssen.

Und ich will zeigen, dass wir unseren Beitrag leisten und noch verstärkt leisten müssen.

Ich will von den Menschen reden, die zu uns kommen, und von uns, die wir da sind.

Ich weiß nicht, ob jedem und jeder wirklich klar ist, dass wir uns an einem Punkt befinden, der historisch zu bezeichnen ist. Wir können nicht sagen, wie es werden wird. Aber ich bin mir sicher, dass die bestehenden herausragenden Fragestellungen, die mit dem beginnenden 21. Jahrhundert in der Zukunft in Verbindung gebracht werden, die Digitalisierung und die Bewegung der Menschen auf der Welt sein werden. Die Bewegung der Menschen, die sich aufmachen, um an einem anderen Ort eine Perspektive zu haben. Eine Perspektive der Sicherheit. Eine Perspektive der Zukunft. Eine Perspektive des Lebens. In der Zukunft wird das diskutiert werden, was wir jetzt erleben. Und es wird diskutiert werden, wie auf diese drängende menschliche Fragestellung geantwortet wurde.

Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass derzeit 59 Millionen Menschen weltweit entwurzelt und unterwegs sind. Wären sie eine Nation, wäre es die 24 größte Nation weltweit. Sie alle eint, dass sie in Not sind.

Objektiv betrachtet mögen sich die Gründe unterscheiden, die zur Not führen, ja es mag sogar sein, dass bei den einen die Not als gerechtfertigter empfunden wird, als bei den anderen.

Objektiv betrachtet mögen sich die Gründe unterscheiden, die zur Not führen, ja es mag sogar sein, dass bei den einen die Not als gerechtfertigter empfunden wird, als bei den anderen. Und dennoch ist es genau das Gefühl und das Erleben von Not, das Menschen dazu bringt, ihre Heimat, ihre Familie und Freunde/-innen zu verlassen. Diese Not rührt uns an. Und sie hat uns schon vor eineinhalb Jahren bewegt uns zu äußern.

Ich möchte euch hier an den Hauptausschuss vor einem Jahr erinnern, an dem ich bekannt gegeben habe, dass wir mit einem Aktionsprogramm „Flüchtlinge werden Freunde“ starten. Ich hatte damals schon davon gesprochen, dass ich stolz bin, dass wir uns – noch vor vielen anderen – des Themas annahmen und schon auf Beschlusslagen zurückgreifen konnten, als andere gesellschaftliche Gruppen die Augen noch fest verschlossen hatten. Mittlerweile sind die Fragestellungen rund um Asyl und Flucht das beherrschende Topthema. Ein solches Thema, das unsere Gesellschaft auch in Ansätzen zu zerreißen droht. Ich habe in den vergangenen Jahren keine Fragestellung gesellschaftlich und politisch diskutiert gesehen, bei der Meinungen so konträr vorgebracht werden, aufeinander prallen und sich und die Menschen zu verhärten drohen.

Die Sprache, die uns seit Monaten in diesem Zusammenhang begegnet ist erschütternd. Und sie wird von allen Seiten bedient.

Jeder und jede sollte, ja muss begreifen und wissen, dass er oder sie zur Verschärfung der Auseinandersetzung beitragen kann, mit dem was er oder sie sagt.

Jeder und jede sollte, ja muss begreifen und wissen, dass er oder sie zur Verschärfung der Auseinandersetzung beitragen kann, mit dem was er oder sie sagt. Ob es das Bild der Flut ist auf der einen, oder der Vorwurf von Abschiebelagern auf der anderen Seite. Uns wird eine solche sprachliche Auseinandersetzung nicht dabei helfen, Probleme zu lösen. Sie schafft andere, gefährlichere Probleme.

Dabei habe ich aber auch Verständnis dafür, dass die Äußerungen drastischer werden. Ich habe in den letzten Wochen unzählige Gespräche geführt, nicht nur in Bayern.

Und ich bin tatsächlich erschüttert, wenn ich wahrnehmen muss, dass in anderen Bundesländern immer noch geglaubt wird, es gebe da keine Herausforderung.

Und ich bin tatsächlich erschüttert, wenn ich wahrnehmen muss, dass in anderen Bundesländern immer noch geglaubt wird, es gebe da keine Herausforderung. Der Eindruck, der entsteht ist der gleiche, den wir jetzt in Europa wahrnehmen müssen. Manche ducken sich einfach weg und meinen es wäre ein rein deutsches Problem. Ich habe das Gefühl, dass viele, ja die meisten die Wirklichkeit verkennen. Die Welt hat sich gewandelt. Und das, was früher nicht erfahrbar war, wird mit digitalen Techniken und Möglichkeiten sehr schnell erfahrbar. Und am Ende sind es die Menschen und ihre Geschichten, die uns interessieren, die uns bewegen.

Ich möchte euch von zwei Erfahrungen von mir berichten, die ich in den letzten Wochen gemacht habe. Bei der djo Bayern habe ich am vergangenen Sonntag einen jungen Geflüchteten kennengelernt. Der erzählte seine Geschichte. Er ist jetzt 20 Jahre alt, er ist vor vier Jahren in Deutschland angekommen und macht jetzt seine Ausbildung. Den Hauptschulabschluss hat er geschafft, den Quali leider nicht. Er machte erfahrbar, ja fühlbar, welche Geschichten sich momentan millionenfach ereignen und die komplett anders sind, als die Bilder in unseren Köpfen.

Er war nicht nur ein paar Wochen unterwegs und ist zielgerichtet nach Bayern und Deutschland gekommen.

Er war nicht nur ein paar Wochen unterwegs und ist zielgerichtet nach Bayern und Deutschland gekommen. Er hat sich als zehnjähriges Kind alleine auf den Weg gemacht. Er hat dabei die halbe Welt durchquert. In dem was er erzählt, wurde mir klar: Ich möchte nicht im Ansatz die Erfahrungen machen müssen, die er machen musste. Ich möchte nicht, dass Kinder sich überhaupt alleine auf den Weg machen müssen, um leben zu können. Ich möchte, dass es den Menschen gut geht.

Die Geschichte dieses jungen Mannes lässt mich bis heute nicht los und ich frage mich, wieviel Kraft in solchen Menschen steckt, das alles durchzustehen.

Seine derzeitige Auseinandersetzung und wieder einmal Erfahrung der Enttäuschung und Absage ist eine, die wir im Übrigen alle kennen. Er wollte sich engagiere, ehrenamtlich.

Seine derzeitige Auseinandersetzung und wieder einmal Erfahrung der Enttäuschung und Absage ist eine, die wir im Übrigen alle kennen. Er wollte sich engagieren, ehrenamtlich – für junge Flüchtende. Die Antwort war die Frage nach seinem erweiterten Führungszeugnis. Das konnte er natürlich nicht vorlegen. Und es war definitiv die falsche Antwort.

Meine zweite Erfahrung, die ich teilen möchte, sind die zweieinhalb Tage in unterschiedlichen Einrichtungen der Flüchtlingshilfe. Sowohl in der Erstaufnahmeeinrichtung für junge Geflüchtete, als in der Wohngruppe genauso wie in der Gemeinschaftsunterkunft: Ich war beeindruckt von der Wertschätzung und dem Umgang mit den geflüchteten Menschen. Und ich wurde ratlos und sehr leise. Denn ich habe keine Antwort darauf, wie die nicht abnehmende, sondern immer größer werdenden Herausforderungen tatsächlich bewältigt werden können. Es gibt keine Container mehr, es gibt keine Feldbetten mehr, es ist nicht klar, wie viele kommen und wann sie kommen.

Ich habe vorhin davon gesprochen, dass jeder und jede zur Verschärfung oder Entschärfung der Debatten beiträgt.

Ich glaube, es gilt gerade von unserer Seite aus, sich engagiert und immer mit Blick auf die betroffenen Kinder und Jugendliche einzusetzen und sich ins Gespräch einzubringen.

Ich glaube, es gilt gerade von unserer Seite aus, sich engagiert und immer mit Blick auf die betroffenen Kinder und Jugendliche einzusetzen und sich ins Gespräch einzubringen. Es gilt aber auch, dies nicht mit dem Herz allein, sondern auch mit Verstand und Vernunft zu tun. Und wir können das. Und auch das erfüllt mich mit Stolz. Die bayerische Jugendarbeit hat sich nicht nur frühzeitig in das Gespräch eingemischt, sondern es sind unzählige ehrenamtliche Jugendliche, die sich einsetzen und teilweise sogar Aufgaben des Staates zu übernehmen. Auch wenn medial momentan, oder besser gesagt, wie üblich, nicht von diesem jugendlichen Engagement erzählt und berichtet wird: es ist da, und ohne dieses, ohne uns, gäbe es Zustände, die ich mir erst recht nicht vorstellen möchte. Und ich bin insgesamt begeistert von dem Willen in Bayern, sich für die Menschen, die in Not sind einzusetzen. Da hat sich was verändert in diesem Land. Solche Bilder fehlten bisher.

Aber es mehren sich eben auch die Anzeichen, dass die Belastungsgrenze erreicht wird, ganz einfach, weil es immer mehr werden und andere sich immer noch nicht ihrer Verantwortung stellen. Ob das objektiv der Fall sein mag oder nicht, ob tatsächlich mehr ginge oder nicht. Das Gefühl „das schaffen wir nicht“ ist da, es wird ausgesprochen und auch dieses gilt es wahrzunehmen. Die ersten Anzeichen sind da, dass wieder offen behauptet wird: Die Ausländer nehmen uns alles weg. Und dieser Zustand kann und wird sich weiter verschärfen, wenn wir nicht darauf Acht geben, was wir sagen, wie wir es sagen und zu wem wir es sagen.

Und noch etwas macht mir Sorge:Die kalten Monate in Deutschland kommen erst noch. Und mit ihnen kommen weitere Menschen. Es wird die Suche nach Unterbringung verschärfen. Auch hier:

Die Jugendarbeit ist längst dabei. Wir stellen Kapazitäten zur Verfügung. Wir wollen aber auch den Dialog.

Die Jugendarbeit ist längst dabei. Wir stellen Kapazitäten zur Verfügung. Wir wollen aber auch den Dialog. Wir wollen, dass wahrgenommen wird: Wir wollen uns einbringen. Und wir werden uns wieder einbringen. Und gleichzeitig haben wir ein Recht auf unsere Räume und unsere Orte, an denen Jugendarbeit, außerschulische Jugendbildung, Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen stattfinden. Diese kann man nicht einfach rechtsfrei beschlagnahmen. Es braucht den Dialog. Auch hier braucht es Perspektiven. Es braucht die Verhandlung miteinander, wie alle dazu beitragen können, dass bestehende Notlagen gelindert und angegangen werden.

Ich bin der festen Überzeugung, dass es jetzt gilt, zunächst die Lage angesichts des nahenden Winters in den Griff zu bekommen.

Und ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass es gelingen kann, wenn jeder und jede das seinige und ihrige dazu beiträgt.

Eine Überforderungen von denen mitgeteilt zu bekommen, die noch gar nicht betroffen sind oder gar sich weigern mit anzupacken – das ist nicht hinnehmbar. Es ist auch wichtig immer wieder darauf hinzuweisen, dass alle betroffen sind und in der Verantwortung stehen. Kommunen, das Land, der Bund und Europa.

Und in der Zukunft wird es wichtig sein, dann, wenn sich die Versorgungsnotwendigkeiten einigermaßen beruhigt haben, kritische Fragen zu stellen, zuzulassen und ebenso beherzt anzugehen: Was treibt Menschen dazu ihre angestammte Heimat zu verlassen und woanders Schutz und Lebensperspektive zu suchen? Wie können Länder tatsächlich in die Lage versetzt werden, ihren Menschen Perspektive und Leben zu bieten? Wie kann es sein, dass Menschen aus Beitrittsländern der Europäischen Union überhaupt und zu Recht Asyl erhalten müssen? Wie kann sich die Europäische Union weiterentwickeln zu einer wirklich wirtschaftlich starken und solidarischen Staatengemeinschaft, wo Menschenrechte nicht nur ratifiziert sondern auch umgesetzt sind?

Bleiben wird und das muss auch immer gesagt werden, dass Deutschland als Land immer den verfolgten und bedrohten Schutz gewähren muss, im Sinne, dass sie ein verbrieftes Grundrecht haben, dass dieses Grundrecht geprüft und durchgesetzt wird. Zu all denen, die aufgrund der besseren Perspektive verständlicherweise zu uns kommen wollen, müssen wir uns auch eingestehen, dass der Asyltatbestand nicht der richtige ist. Auch hier gilt: wie können Länder nachhaltig und international unterstützt in die Lage versetzt werden, eigene Perspektiven aufzubauen.

Es gilt aber auch endlich zu verstehen bei uns in Bayern und in Deutschland, dass wir es schon längst sind, vielleicht auch schon immer waren: Ein Einwanderungsland.

Es gilt aber auch endlich zu verstehen bei uns in Bayern und in Deutschland, dass wir es schon längst sind, vielleicht auch schon immer waren: Ein Einwanderungsland. Ein Land, in das Menschen kommen wollen, weil sie eine Perspektive für sich erhoffen. Hierfür braucht es ein Integrationsgesetz, dass rechtlich gesehen das umsetzt, was politisch konzipiert wird.

Das alles sind die großen Linien. Das mag sein. Und es mag auch sein, dass ihr fragt: Was hat das mit uns zu tun? Wir können das nicht ändern! Ja. Es mag sein, dass wir für den Frieden in der Welt nicht in Gänze verantwortlich sind, aber wir können dazu beitragen, dass genau das erreicht wird, was die wichtigste Zukunftsaufgabe überhaupt ist. Die Gestaltung der Integration.

Ich halte es nach wie vor für richtig, dass wir als Bayerischer Jugendring die Fragestellungen rund um Asyl und Flucht immer damit beantwortet haben, dass wir unsere Stärke darin sehen und dort einbringen können und werden, wo es um Integration geht. Deshalb wurde das Integrationsfachprogramm ausgeweitet, deshalb haben wir ein neues Projekt gestartet. Deshalb werden wir unser Projekt „Flüchtlinge werden Freunde“ durchführen, auch wenn das BAMF nach monatelangen Prüfungen gemeint hat, uns ablehnen zu müssen.

In diesem Zusammenhang danke ich der Bayerischen Staatsregierung. Unter der Vielzahl an Maßnahmen, die jetzt vor einer Woche angekündigt wurden im Rahmen des Sonderprogramms, wurde auch der Bayerische Jugendring und explizit sein Aktionsprogramm „Flüchtlinge werden Freunde“ genannt. Wir werden die vor uns liegende Aufgabe beherzt und mit Verstand angehen.

Es geht um Integration und es geht um das Bieten von Heimat und Freundschaft für diejenigen, die zu uns neu dazukommen und mit uns leben wollen. Mit ihnen werden wir unsere Wertvorstellungen teilen und wir werden erfahren, welche Wertvorstellungen zu uns stoßen. Wir werden uns gegenseitig stärken.

Und wir erteilen den Ressentiments sogenannter besorgter Bürger/-innen eine klare Absage, die nichts anderes tun als zündelnd Vorurteile zu verbreiten.

Und wir erteilen den Ressentiments sogenannter besorgter Bürger/-innen eine klare Absage, die nichts anderes tun als zündelnd Vorurteile zu verbreiten. Wohl gemerkt ich rede von uns als Bayerischer Jugendarbeit, von uns, die wir aufnehmen wollen. Und genau deshalb werde ich verstärkt darauf Acht geben, welche Vorurteile und Ressentiments bei uns in unseren Reihen dahergeredet werden. Auch hier werden wir handeln.

Und wir werden uns weiterhin zu Wort melden und werden dazu beitragen, dass die Perspektive von Kindern und Jugendlichen nicht aus dem Augenmerk verloren wird.

Hierfür steht auch der aktuelle, der 147. Hauptausschuss. Es ist der Nachhaltigkeitshauptausschuss mit einem umfangreichen Antrag zum Thema Nachhaltigkeit, das deutlich macht, wo wir uns einbringen wollen, was wir tun wollen, damit die Lebenswirklichkeit für Kinder und Jugendliche auf Dauer gestaltet werden kann. Und wir haben einen sehr umfangreichen Antrag zu Europa, der deutlich macht, dass wir nicht nur von einem Europa träumen, dass es wert ist für und von Jugendlichen entdeckt zu werden, sondern das wir genau deshalb mit gestalten wollen. Von diesem Europa hängt viel ab für uns und für unsere Zukunft. Es wird sich entscheiden, ob der Traum von einer Welt wahr wird, in dem die Solidarität und die Menschlichkeit wahrnehmbar und fühlbar und erlebbar ist. Dabei wird das meiste natürlich nicht von uns gemacht werden können. Aber wenn wir uns nicht auf den Weg machen, wenigstens in unserem Nahbereich und in unserem Wirkungsbereich, die Welt ein wenig besser zu machen – welches Recht haben wir dann, von den anderen dies zu verlangen?

Wir sind dabei erst am Anfang eines Weges. Aber wir sind den Weg schon weitergegangen als andere.

Wir sind dabei erst am Anfang eines Weges. Aber wir sind den Weg schon weitergegangen als andere. Ich bitte euch alle mit dazu beizutragen, dass wir diesen Weg weiter gehen, dass wir die mitnehmen, die noch nicht so weit sind und die ermuntern, sich auf den Weg zu machen, die noch zögern. Aber auch entschieden denen entgegentreten, die uns auf diesem Weg behindern und Steine in den Weg legen wollen.

Denn wir wissen: Die Welt wandelt sich, unaufhörlich. Das ist unsere Erfahrung und davor müssen wir keine Angst haben.

Vielen Dank.