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© Foto | Heimaten e.V.

Ohne Jungs muss auch mal sein

Ein Wochenende nur für Mädchen – und ein voller Erfolg: Die heimaten-Jugend, ein Jugendverband aus München, in dem vor allem junge Menschen aus verschiedenen Fluchtherkunftsländern aktiv sind, fuhr mit elf geflüchteten Mädchen und jungen Frauen aus Afghanistan im Alter zwischen 14 und 25 Jahren auf ein Seminarwochende und sammelte durchweg positive Erfahrungen. Das Angebot wurde von Flüchtlinge werden Freunde gefördert. Wie geht Jugendarbeit? Die jungen Frauen lernten den Verband kennen, erfuhren erstmals überhaupt etwas darüber, was ein Jugenverband ist und wie man darin aktiv werden kann. Was heißt Selbstorganisation, wie geht so etwas? Was heißt Selbstorganisation, wie geht so etwas, was muss man beachten – hier konnten diejenigen, die bereits Erfahrungen gemacht haben, berichten. Die heimaten-Jugend bietet grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten an, mitzumachen: etwa bei einer angebotenen Aktivität teilzunehmen, selbst etwas zu organisieren, bei Fachveranstaltungen über die Situation von jungen Geflüchteten zu berichten, mit anderen Jugendorganisationen zusammenzuarbeiten. Grundsätzliches Ziel der Verbandsarbeit ist, dass Jungen und Mädchen aus verschiedenen Ländern Gelegenheiten haben, sich untereinander auszutauschen, sich mit verschiedenen Themen auseinanderzusetzen, die bayerische und deutsche Gesellschaft zu verstehen und …

Von Jugendbegegnungen und Daily Humor Panels

Die Organisation einer internationalen Jugendbegegnung ist eigentlich Herausforderung genug, hier noch junge Geflüchtete mitzunehmen, durchaus ehrgeizig. Dass es sich lohnt und funktionieren kann, hat die internationale Jugendbegegnung zum Thema „InterNatureNet – respect nature, humans, yourself“ im Landkreis Eichstätt gezeigt. Acht Tage im Juli haben Jugendliche aus Portugal, Frankreich sowie junge Geflüchtete zusammen verbracht. Wie das gelingt, hat Claudia Treffer, Kommunale Jugendpflegerin in Eichstätt, für Flüchtlinge werden Freunde herausgearbeitet. Vor der eigentlichen Jugendbegegnung Im Vorfeld geht es vor allem um die Einbindung junger Geflüchteter. Sie zu motivieren, sie in die Kommunikation einzubinden und für Ihre Wünschen und Ängste ein offenes Ohr zu haben, gehört dazu. Ein paar Anregungen habe ich im Folgenden versucht zusammenzutragen: Einbinden, wie geht das? In unserem Fall haben wir Personen angesprochen, die bereits Kontakt mit den Jugendlichen hatten, also z.B. die Vormünder im Jugendamt und die Betreuer/-innen in den Einrichtungen. Im Vorfeld wurde außerdem ein Infofilm über die Jugendbegegnung gedreht, der ohne Sprachkenntnisse funktioniert und auch zu Werbezwecken eingesetzt wurde. Interessierte Jugendliche wurden dann vor dem eigentlichen Austausch zu verschiedenen Treffen eingeladen. …