Wir sind was wir tun…

Die Jib (Jugendintegrationsbegleiter_innen), das sind eure Begleiter_innen für die Jugendarbeit. Denn sie sind  „Expert_innen in eigener Sache“. Weil sie wissen wie es sich anfühlt fremd zu sein und weil sie wissen wie man Brücken baut. Mohamed Dweidary ist einer von ihnen. Er ist 25 Jahre alt, hat in Syrien Jura studiert und bereitet sich momentan auf sein Studium in Deutschland vor.

Mit wem arbeitest du am liebsten?

Am liebsten arbeite ich mit Menschen, die ebenfalls migriert sind. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen können sie schneller und besser Verständnis für unsere Situation aufbauen.

Was können wir voneinander lernen?

Geduld! Alles braucht Zeit. Achtung vor Stereotypen!

Nicht alle Deutschen sind … , nicht alle Geflüchteten sind … .

Nicht alle Deutschen sind … , nicht alle Geflüchteten sind … . Es ist wichtig, andere Meinungen zu respektieren und zu akzeptieren. Und was religiöse Ansichten betrifft: Man sollte immer offen und verständnisvoll sein, damit wir uns nicht falsch verstehen. Ich mache die Dinge hier anders als in Syrien. Ich passe mich an die Situation an. An Deutschland schätze ich die Freiheit, den Respekt für Vielfalt und die soziale Unterstützung vom Staat.

Maria Prahl, Prozessbegleiterin der Fortbildung und interkulturelle Trainerin hat die JIBs interviewt. Ihr Rückblick auf die Qualifizierung ist zuerst im SIETAR Journal für interkulturelle Perspektiven, 2, 2017, mondiale, erschienen. Zum Download des gesamten Artikels.