Umweltbildung mit jungen Geflüchteten

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Umweltbildung mit jungen Geflüchteten, das klingt erstmal nachdem Klischee, die wissen ja nicht wie wir hier z.B. Wasser und Strom sparen! Die  –  das sind dann meistens die Anderen, die durch diesen Satz allein als fremd und seltsam entworfen werden, müssen sich dann anpassen und eben „lernen“ wie das hier geht. Doch das, was die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umwelbildung Landesverband Bayern e.V. (ANU) in ihrer Broschüre Bayern ist bunt als Best-Practice-Projekte vorstellt, zeigt das Umweltbildung ganz vielfältig sein kann und das alle Seiten davon profitieren.

Gärtnern, werkeln, kochen, hüttenbauen sind nur einige Beispiele, die hier nachzulesen sind. Die Projekte entstanden in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe und/oder mit der Jugendarbeit vor Ort, etwa das Projekt „Gemeinsam Boden gewinnen“, die in Zusammenarbeit mit der Jugendbegegnungsstätte am Tower geplant wurden oder das Wildniscamp am Falkenstein mit dem Kreisjugendring Freyung-Grafenau.

Auch eine unserer Projektregionen von Flüchtlinge werden Freunde, nämlich der Kreisjugendring Straubing-Bogen ist mit zwei Beispielen dabei. In einem  erlebnispädagogisch ausgerichteten Sozialkompetenztraining in der Jugendbildungsstätte und dem Kloster Windberg haben 18 junge Flüchtlinge in mehreren Teilmodulen Kooperations-, Kommunikations- und Konfliktübungen gemeistert. In der Zukunfstwerkstatt ging es vor allem um die Begegnung und den Austausch zwischen Jugendlichen mit und ohne Fluchthintergrund.