Alle Artikel mit dem Schlagwort: Stadtjugendring Coburg

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Beraten, lauschen, sich austauschen

Wiedersehen, weiterplanen, sich austauschen und Feedback für Projekte einholen. Das konnten die rund 60 Teilnehmer_innen am Freitag, 15. März in der Luise in Nürnberg. Ziel war es, mit der Jugendarbeit in diesem Themenfeld den Kontakt zu intensivieren, neue Ideen zu wirbeln und von den Erfahrungen der Anderen zu lernen. Spickzettel für den Austausch untereinander Wer bin ich? Was für Kompetenzen, Ideen bringe ich mit und wo brauche ich Austausch? Jede_r Besucher_in konnte sich auf einem kurzen Handzettel vorstellen und damit leichter das Gespräch mit anderen suchen. © BJR Illona Schuhmacher, aus dem Landesvorstand des Bayerischen Jugendrings, referiert über die Notwendigkeit das Thema Flucht wieder zurück in die Gesellschaft und die Jugendarbeit zu bringen. Sie verweist auf die Errungenschaften und Forderungen in diesem Themenfeld. Zum Beispiel unser Positionspaper: Für ein Klima der Menschenfreundlichkeit. Manina Ott stellt aktuelle Zahlen zu Geflüchteten vor und zeigt auf, dass es nach wie vor  in der Mehrheit junge Leute unter 30 Jahren sind, die zu uns kommen und dass sie damit  eine wichtige und selbstverständliche Zielgruppe der Jugendarbeit bleiben werden. © …

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Ankommen und dann….

Mädchen und junge Frauen fliehen meistens mit einem Elternteil oder anderen Familienangehörigen, aber geschätzte zehn Prozent fliehen ohne jegliche Begleitung. Wie Mädchen und junge Frauen von der Jugendarbeit erreicht werden können, welche Informationen zu ihren Lebenslagen vorliegen, war Thema das Fachtages: „Ankommen und dann?“, der am 24. November 2016 in Augsburg stattgefunden hat. Jetzt ist die dazugehörige Dokumentation erschienen. Claudia Lechner, Referentin des Deutschen Jugendinstituts in München stellte ihre Forschung zu unbegleiteten und begleiteten minderjährigen Flüchtlingen vor und konzentrierte sich in ihrem Vortrag auf die  Lebenslagen von geflüchteten Mädchen und Frauen. Heterogenität – das Leben und Ankommen ist nicht immer leicht Sie zeigte auf, dass die Situation sehr heterogen zu bewerten sei, weil es unter anderem auf die Familienkonstellationen (allein oder mit Angehörigen fliehen) und auch auf die spezifische Lebenssituation der Mädchen ankomme. Manche Mädchen würde sich z.B. gar nicht aus der Unterkunft trauen, andere berichten über Diskriminierungen und das Fehlen von Vertrauenspersonen. Manina Ott, Projektkoordinatorin von Flüchtlinge werden Freunde stellte im Anschluss das Aktionsprogramm Flüchtlinge werden Freunde vor mit besonderem Fokus auf Angebote für …

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Jeder Mensch ist ein Künstler

Unter diesem Leitsatz bot das ehrenamtliche Projekt „Bühne für Weltbürger – Ästhetik die verbindet“ “ in Coburg Frauen und Männern aus aller Welt eine Plattform dafür, gemeinsam kreativ zu werden und in interkulturellen Begegnungen Brücken zu bauen. In Kooperation mit dem Stadtjugendring Coburg, Projektregion des Aktionsprogramms Flüchtlinge werden Freunde, rief eine kleine Gruppe von engagierten Soziale Arbeit-Studierenden im Frühjahr 2015 das theaterpädagogische Angebot „Theater als Sprache der Welt“ ins Leben. Zielgruppe waren junge Menschen ab 16 Jahren mit und ohne Fluchtgeschichte. In den Räumlichkeiten des Jugendverbändehauses CoJe arbeitete eine bunt gemischte Gruppe drei Monate lang zusammen auf der Bühne und präsentierte sich am Ende mit der Aufführung „Ich möchte, dass ihr seht…“ einem ebenso bunten Publikum. Dank des großen Interesses startete nach der Sommerpause ein zweites Intervall, ergänzt durch das neue gestaltungspädagogische Angebot „Grenzenlose Kreativität“, das sich ausschließlich an Frauen richtete. Denn obwohl bei dem Theaterprojekt junge Frauen und Männer beteiligt waren, waren keine Frauen mit Von der Schwierigkeit, geflüchtete Männer und Frauen in der Freizeit zusammen zu bringen Fluchthintergrund gekommen. In Gesprächen mit männlichen …

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Treffen der Projektregionen

Qualifizierung und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt Die Träger in den Projektregionen des Aktionsprogramms „Flüchtlinge werden Freunde“ sind weiterhin sehr aktiv, es passiert viel und viel Neues. Das wurde deutlich beim Austausch auf dem Vernetzungstreffen in Nürnberg. Ein großes Thema ist weiterhin die Qualifizierung von ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiter/-innen und Jugendleiter/-innen. Im Herbst 2016 werden bayernweit vielfältige Fach- und Informationsveranstaltungen für die Jugendarbeit stattfinden, darunter auch viele mehrtätige Fortbildungsangebote. So bieten zum Beispiel in der Projektregion Augsburg der Stadtjugendring Augsburg, die Kreisjugendringe Augsburg Land und Aichach-Friedberg gemeinsam einen Juleica-Kongress mit 20 verschiedenen Workshops an; interkulturelle Kompetenzen und die Arbeit mit jungen Geflüchteten sind ein Schwerpunkt. Der Kreisjugendring Straubing-Bogen bietet in Kooperation mit der Jugendbildungsstätte Windberg im Herbst bereits zum zweiten Mal ein zweitägiges interkulturelles Training an, nachdem die erste Veranstaltung im Juni sehr gut angenommen wurde, bei Bedarf folgt ein Aufbaukurs. In Coburg ist ein mehrtägiges Qualifizierungsseminar für die Arbeit mit jungen Geflüchteten geplant, hier wird der Stadtjugendring mit einem Jugendverband kooperieren. Beim Stadtjugendring Regensburg prüft man neue, innovative Formate für die eigenen Fortbildungsangebote in diesem Bereich. …