Alle Artikel mit dem Schlagwort: Projektregion

Mit Stift, Zettel und Kaffeetasse…

Flüchtlinge werden Freunde ist bayernweit aktiv Jugendarbeit mit Geflüchteten heißt ansprechbar sein, zuhören, sich vernetzen, neues wagen. Besonders gut gelingt uns das durch die Idee der Projektregionen bzw. Knotenpunkte von Flüchtlinge werden Freunde. Sie sind ansprechbar für die  Jugendarbeit in der Region. Insgesamt gibt es sieben Projektregionen, angelehnt an die sieben Regierungsbezirke. Wir stellen euch in nächster Zeit die jeweiligen Ansprechpartner_innen vor. Wer zum Beispiel in der Oberpfalz seine Jugendgruppe hat und auch Angebote für junge Geflüchtete entwickeln will, der oder die kann sich an Katharina Libon wenden. Katharina arbeitet beim Stadtjugendring Regenburg und ist für die Jugendarbeit mit Geflüchteten auch viel beratend unterwegs… Wer bist Du und was machst Du für Flüchtlinge werden Freunde? Mein Name ist Katharina Libon, ich bin 24 Jahre alt und bin seit über zwei Jahren in der Arbeit mit Geflüchteten tätig. Für das Projekt „Flüchtlinge werden Freunde“ besuche ich viele Einrichtungen in Regensburg, die sich für Geflüchtete einsetzen und biete Schulungen und Workshops für Jugendliche an. Was verbindest Du mit Flüchtlinge werden Freunde? Flüchtlinge werden Freunde ist ein tolles …

Knotenpunkte: die sieben Projektregionen

In jedem bayerischen Regierungsbezirk gibt es eine Anlaufstelle für die Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten. Sie sind die sog. Projektregionen des Aktionsprogramms Flüchtlinge werden Freunde und das Ergebnis der Ausschreibung des Strukturprojekts „Jugendarbeit mit jungen Flüchtlingen“. Strukturprojekt als Säule des Aktionsprogramms Flüchtlinge werden Freunde Das Strukturprojekt ist eine wesentliche Säule des Aktionsprogramms „Flüchtlinge werden Freunde“. Ziel des Strukturprojektes ist es, die Jugendarbeit zu befähigen Strukturen zu schaffen, die es jungen Flüchtlingen ermöglicht an der Jugendarbeit zu partizipieren. Bestätigt wurden vom Landesvorstand sieben Projektregionen: Oberbayern: KJR München-Land Niederbayern: KJR Straubing-Bogen Mittelfranken: KJR Nürnberg-Stadt und KJR Nürnberger Land Unterfranken: Bezirksjugendring Unterfranken Oberfranken: SJR Coburg Oberpfalz: SJR Regensburg Schwaben: SJR Augsburg-Stadt .    

Meine Heimat – Deine Heimat

Das interkulturelle Mühlenfest im Juli 2016 war ein Höhepunkt des Projekts „Meine Heimat – Deine Heimat“ – , das sich für ein friedliches Miteinander im Landkreis Augsburg-Land einsetzt. 1300 Gästen, darunter ca. 400 Geflüchtete nahmen an dem vielseitigen Programm teil, etwa Lenkdrachen bauen, Bubbleball spielen, Action-Painting ausprobieren und vieles mehr. Ziele von „Meine Heimat – Deine Heimat“, das u.a. auch ein Stadtbauspiel und Spielmobil in den Ferienzeiten für junge Geflüchtete anbietet, sind neben der Schaffung gemeinsamer Freizeitangebote, die Prävention von Rassismus und eine Stärkung des interkulturellen Austausches, etwa über Bräuche, Gewohnheiten und Wünsche. Mehr Beispiele finden sich in der Dokumentation des Projekts, die hier zum Nachlesen verlinkt ist. Bereits 2016 hat sich der Landkreis Augsburg-Land für Toleranz und ein friedliches Miteinander eingesetzt. Von Herbst 2015 bis Sommer 2016 wohnte eine Gruppe unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in einem vom Kreisjugendring betriebenen Übernachtungshaus. Der Kreisjugendring Augsburg-Land ist vielseitig engagiert im Bereich der Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten. Er bildet zusammen mit dem Stadtjugendring Augsburg (SJR) und dem KJR Aichach-Friedberg die Projektregion Schwaben des Aktionsprogramms „Flüchtlinge werden Freunde“ des Bayerischen …

© Foto | Andreas Keilholz

Jugendarbeit sichtbar machen

Die Leistungen der Jugendverbände zu dokumentieren und auf diese Weise sichtbar zu machen, was bereits in der Jugendarbeit läuft auf diese Weise sichtbar zu machen, was bereits in der Jugendarbeit läuft, an Beispielen und Aktionen mit jungen Geflüchteten, das war ein Kernanliegen dieser Aktion“, sagt Frank Brütting, Verbandskoordinator des Stadtjugendrings Augsburg (SJR) und Ansprechpartner für die Projektregion Schwaben. Zum Beispiel Lenkdrachen bauen mit dem Drachenstarterkit, das Augsburger Jugendverbände kostenlos bestellen können, in der Villa k im Jugendzentrum gemeinsam kochen oder gemeinsam gärtnern im interkulturellen Garten des Jugendhauses Linie 3 in Pfersee. Qualifizierungsmaßnahmen für Ehrenamtliche, wie etwa interkulturelle Trainings oder das Bauprojekt „Bank der Begegnung“ mit der Pfarrjugend „Herz Jesu“ sowie zahlreiche Veranstaltungen, darunter Filmabende oder die Fotoaustellung „Refugees Photos“. Alle Postkarten im Überblick. Die Projektregion Schwaben setzt sich aus dem KJR Aichach-Friedberg, dem KJR und dem SJR Ausgburg zusammen. Zusammen bilden sie die Projektregion Schwaben des Aktionsprogramms „Flüchtlinge werden Freunde“.

© Foto | SJR Aschaffenburg

Kochen verbindet…

sagt Andrea Hefter, Integrationskoordinatorin des SJR Aschaffenburg, die regelmäßig jeden Dienstag einen gemeinsamen Kochabend im Jugendhaus (JUKUZ) veranstaltet. Bis zu 50 Teilnehmer/-innen nehmen an der Veranstaltung „Aschaffenburg ist bunt“ teil. Das Projekt wird von Flüchtlinge werden Freunde unterstützt. Der SJR Aschaffenburg zählt zur Projektregion Unterfranken.

Was ist eine Projektregion?

Unter Projektregion werden im Aktionsprogramm „Flüchtlinge werden Freunde“ die Jugendringe und –verbände verstanden, mit denen eng zusammengearbeitet wird. Sie gestalten vor Ort Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten. Projektregion kann ein einzelner Kreis- oder Stadtjugendring (wie z.B. in Coburg, Regensburg oder München-Land) sein, oder ein Zusammenschluss von mehreren Jugendringen (z.B. SJR Straubing und SJR Straubing-Bogen), oder auch von Jugendringen und Jugendverbänden (z.B. in Unterfranken: BezJR Unterfranken, BDKJ, ELJ, SJR Schweinfurt). In jedem bayerischen Regierungsbezirk gibt es eine solche Projektregion. Hier geht es zur Auflistung der Projektregionen.

© BJR

Kompetent vernetzt

Was hat sich in den vergangenen Monaten in den Projektregionen getan? Am Wochenende vom 11. bis zum 12. Dezember fand dazu ein erstes Vernetzungstreffen mit den Projektregionen des Aktionsprogramms „Flüchlinge werden Freunde“ in Nürnberg statt. Die Ansprechpartner/-innen aus den jeweiligen Regionen berichteten von den durchgeführten Maßnahmen und Praxisbeispielen. Deutlich wurde, dass zahlreiche Koordinierungsveranstaltungen und Vernetzungstreffen innerhalb der Jugendarbeit und mit regionalen Flüchtlingsinitaitiven stattgefunden haben. Aber auch in der konkreten Planung hat sich schon einiges getan. Im Folgenden nur eine kleines Auswahl: So bieten Jugendverbände in der Projektregion Mittelfranken (KJR Nürnberg-Stadt und KJR Nürnberg-Land) ab Februar 2016 Schwimmkurse für junge Flüchtlinge an. In Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Nürnberg-Stadt sind verschiedene Angebote für Willkommensklassen geplant. Die Projektregion Unterfranken, die vom Bezirksjugendring Unterfranken koordiniert wird, berichtete von den durchgeführten Fachtagungen und den Projekten ihrer Partner, etwa der Evangelischen Landjugend, die u.a. erste Kontake zu einem Heim für Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge pflegt oder dem sehr aktiven Stadtjugendring Schweinfurt, der unter dem Motto „Cooking together“ Kochabende mit jungen Flüchtlingen organisiert hat. Auch in den anderen Projektregionen, etwa in der Oberpfalz …

„Die Hilfsbereitschaft nimmt nicht ab“

Die Projektregionen sind ein wichtiger Knotenpunkt des Aktionsprogramms „Flüchtlinge werden Freunde“. Dieser Blog begleitet das Engagement der Regionen und zeigt auf, was für Projekte vor Ort entstehen und entstanden sind. Heute geht es um die Projektregion Niederbayern. Hier ist der Kreisjugendring Straubing-Bogen als Vertreter der Projektregion ausgewählt worden. Richard Maier, Kreisjugendpfleger beim KJR Straubing-Bogen hat sich für ein Interview zur Verfügung gestellt: Was war die Motivation sich als Projektregion zu bewerben? Der KJR Straubing-Bogen betreibt das Jugendübernachtungshaus Geiselhöring, hier wurden im Juni 2015 vier Monate lang 25 bis 30 unbegleitete jugendliche Flüchtlinge untergebracht. Damit war klar, dass wir auch als Jugendarbeit gefragt sind und das wir uns diesem Thema widmen müssen. Mit wem seid ihr bereits vernetzt? Vernetzt sind wir u.a. mit dem Bündnis für Menschenrechte und Vielfalt „Wir sind bunt“, zudem existiert eine enge Kooperation mit der kommunalen Jugendarbeit der Stadt Straubing und dem Integrationsprojekt „Idee“ und  Straubing ist Partner im Aktionsprogramm „Demokratie leben!“ Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit. Wie wichtig sind lokale Netzwerke bei Eurer Arbeit? Netzwerke sind entscheidend für den Erfolg …