Alle Artikel mit dem Schlagwort: Matthias Fack

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Danke!

Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendrings würdigt die besonderen Leistungen und Bedeutungen der Jugendarbeit für junge Geflüchtete. Danke, dass ihr euch für junge Geflüchtete einsetzt! from Bayerischer Jugendring on Vimeo.    

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Junge Geflüchtete wollen partizipieren…

… bestätigt und stärkt Matthias Fack, BJR-Präsident die Wünsche und Forderungen der Teilnehmer/-innen der NEU:DENK2017. Welche Forderungen die Geflüchteten und Praktiker/-innen der Jugendarbeit konkret forumuliert haben, ist auch in der Pressemitteilung zur NEU:DENK2017 nachzulesen. Neudenken mit BJR-Präsident Matthias Fack: Junge Geflüchtete wollen sich einbringen from Bayerischer Jugendring on Vimeo.  

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„Flüchtlinge werden Freunde“ – Bausteine

Der BJR setzt sich seit seiner Gründung für die Belange aller jungen Menschen in Bayern ein, unabhängig von ihrer Herkunft. Die Jugendarbeit addressiert damit explizit auch Jugendliche mit Migrationshintergrund und geflüchtete Jugendliche. Eine Grundintention des BJR ist es, die Gesellschaft gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus zu stärken, was gerade in der Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten zunehmend wichtig wird. Das Aktionsprogramm „Flüchtlinge werden Freunde“ folgt diesem Selbstverständnis. Kontext: Integration ist seit 30 Jahren Thema im BJR Seit über dreißig Jahren ist Integration ein Schwerpunktthema des BJR, das zeigt sich in verschiedenen Projekten, zum Beispiel: „Multi Action – aber wie“ und dem Nachfolgeprogramm „Go together“. Seit etwa 10 Jahren ist das Fachprogramm Integration fest im BJR verankert. Hier werden Projekte gefördert, die auf die Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund zielen. Hier werden Projekte gefördert, die auf die Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund zielen. Das Fachprogramm Integration wurde über Mittel des Aktionsprogramms aufgestockt. Dass Integration im BJR ernst genommen wird, zeigt sich institutionell in der Kommission Integration, die dem Hauptausschuss beratend zur Seite steht. Junge Geflüchtete …

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Kommunale Jugendarbeit ist gefordert

Flucht und Zuwanderung sind gerade für die Kommunen ein großes Thema. So lautete der diesjährige Schwerpunkt auf der Landestagung der Kommunalen Jugendarbeit „Jugendarbeit in der Einwanderungsgesellschaft“ – und stieß auf große Resonanz: die Tagung war ausgebucht, der Rittersaal des Schlosses Hirschberg fast bis auf den letzten Platz gefüllt. MR Peter Nitschke vom Bayerischen Sozialministerium und Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendrings unterstrichen zu Beginn die Bedeutung und die Fachkenntnis der Jugendarbeit im Bereich Integration. Matthias Fack wies angesichts der aktuellen Zahlen des UN-Flüchtlingshilfswerks, die von fast 10 Prozent mehr vertriebenen Menschen weltweit ausgehen, auf die weiterhin große Dringlichkeit der Flüchtlingsthematik hin: „Man kann nicht sagen, dass sich da irgendetwas beruhigt hat.“ Er ermutigte die Jugendarbeit, ihre gute Arbeit in diesem Bereich fortzuführen. Lothar Kaseder vom Jugendamt Passau, ehemaliger langjähriger Jugendpfleger, ging in seinem Vortrag davon aus, dass Vereine und Verbände auf Dauer von der aktuellen Zuwanderung profitieren können und richtete einen Aufruf an die Kommunalpolitik: Es sei von großer Bedeutung, dass Städte, Märkte und Gemeinden sich strukturiert auf diese Herausforderung vorbereiten. So wurde in Passau …

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Flüchtlinge sind Freunde

Heute ist World Refugee Day. Der Weltflüchtlingstag ist ein von den Vereinten Nationen eingerichteter Gedenktag. Pünktlich zum Weltflüchtlingstag veröffentlicht der UNHCR seinen Jahresbericht. Wir nehmen diesen Tag zum Anlass, das Gedenken freundschaftlich in eine andere Richtung zu stupsen. Dahin, wo wir nicht nur gedenken, sondern leben – nämlich mit Jugendlichen, die aus ihren Heimatländern zu uns geflohen sind. Wir richten den Fokus auf das hier und jetzt. Darauf, dass junge Geflüchtete in erster Linie junge Menschen sind und dass viele von ihnen unsere Freund/-innen geworden sind. Was könnt ihr beitragen? Wir wollen ein Foto, das zeigt, dass Freundschaften in der Jugendarbeit gelebt werden. Ein Foto, das Mut oder einfach nur Freude macht. Schickt uns einen Snap oder ein Selfie, das Euch mit euren Freund/-innen zeigt und das für euch symbolisiert, dass junge Geflüchtete bei uns angekommen sind. Warum sollte ich mitmachen? Weil wir symbolische Gesten brauchen, die zeigen, dass wir empathisch sind. Weil wir uns öfter einfühlen sollten in die, die zu uns kommen, als uns von ihnen abzugrenzen. Weil unsere Freund/-innen wichtig sind und …

© BJR / Hauptausschuss

„Wir müssen keine Angst haben“

Viel Anklang fand die Rede des BJR-Präsidenten Matthias Fack, der anläßlich des 147. Hauptausschusses eine berührende Rede zum Thema „Flucht und Asyl“ gehalten hat. Im Folgenden findet sich die komplette Rede zum Nachlesen: Sehr geehrte Vorsitzende, liebe Delegierte des 147. Hauptausschusses, liebe Freundinnen und Freunde der Jugendarbeit in Bayern, der Bericht des Präsidenten am Herbsthauptausschuss ist üblicherweise geprägt von grundlegenden Gedanken und von Fragen, die die Jugendarbeit in ihrem Kern betreffen. Sie geht auf Fragen ein, die aus dem Leben von Kindern und Jugendlichen stammen. Und üblicherweise mangelt es nicht an Themen. Auch ich möchte das heute tun. Ich will aber heute nicht von Haushalten reden. Ich will heute nicht von dem reden, was wir erreicht haben und was uns als Landesvorstand an generellen Linien bewegte. Ich will heute nicht von den Erfolgen von Jugendarbeit reden. Nein, ich bitte um euer Verständnis, dass ich mich heute ganz auf das vorherrschende Thema konzentrieren will, weil es alle angeht, bewegt und alle betrifft. Ich will mich heute der Frage widmen, wie sich unsere Gesellschaft wandelt, gewandelt hat, …

© Foto | Morhart | Caritas

„Selber sehen, statt nur zu reden“

Ein Zeichen wollte Matthias Fack, BJR-Präsident setzen, indem er verschiedene Einrichtungen der Flüchtlings-Arbeit besuchte. Er packte mit an und tauschte sich mit pädagogischen Fachkräften aus, um sich ein eigenes Bild zu machen. Organisiert wurde sein Einsatz vom Deutschen Caritasverband, Landesverband Bayern e.V. Du hast vor zwei Wochen in einer Clearingstelle, einer Gemeinschaftsunterkunft und einer Wohngemeinschaft für (junge) Flüchtlinge mitgearbeitet, was hat Dich dazu bewogen? Matthias Fack: Ich wollte mir einfach einen eigenen Eindruck verschaffen. Um aus der Sicht junger Menschen zu reden, muss man auch verstehen wie junge Menschen bei uns leben. Schließlich sind junge Flüchtlinge erstmal auch nur junge Menschen und damit auch Zielgruppe der bayerischen Jugendarbeit. Schließlich sind junge Flüchtlinge erstmal auch nur junge Menschen und damit auch Zielgruppe der bayerischen Jugendarbeit. Das Aktionsprogramm „Flüchtlinge werden Freunde“ ist auf begleitete sowie unbegleitete junge Flüchtlinge ausgerichtet. Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern fliehen, also als begleitet gelten, werden zusammen mit den Eltern in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Deswegen wollte ich mir auch hier ein eigenes Bild machen. Wie unterscheiden sich denn diese Unterkunfts-Formen und wie …

„Nicht die Menschlichkeit verlieren“

Ende April hat die alevitische Jugend NRW die Kampagne  #stopdeathinmediterraneansea ins Leben gerufen. Die Kampagne will Politik und Gesellschaft dazu auffordern, effektive Maßnahmen zu ergreifen, um das Sterben von Flüchtlingen im Mittelmeer zu verhindern. Zahlreiche Akteure der Jugendarbeit und Politiker/-innen haben seitdem ein Foto mit dem Hashtag auf der dazugehörigen Facebook Seite #stopdeathinmediterraneansea veröffentlicht. Auch BJR-Präsident Matthias Fack und Ibrahim Maiga, Projektkoordinator des Aktionsprogramms „Flüchtlinge werden Freunde“ haben mit einem Foto Stellung bezogen. Hintergrund der Aktion war ein weiteres tragisches Unglück im Mittelmeer. Am 19. April 2015 ertranken ca. 800 Menschen auf ihrem Weg von Libyen nach Italien. Auch in der Woche vorher waren ca. 1000 Menschen auf ihrer Flucht ums Leben gekommen. Die evangelische Jugend in Bayern (EJB) hat die Kampagne aufgegriffen und eine eigene Pressemitteilung dazu verfasst, darin mahnt der Vorsitzende Patrick Wolf: „Wir dürfen unsere Menschlichkeit nicht verlieren […] die Politik muss endlich handeln.“ In der Pressemitteilung fordert Wolf die Politik u.a. dazu auf die Seenothilfe wieder auszuweiten. Im Oktober 2014 endete „Mare Nostrum“, eine Operation der italienischen Marine und Küstenwache, deren vorrangiges Ziel es war Flüchtlinge aus Seenot zu retten. …