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Mehr als Berufsethos

Ein Freitag im November. Die Jugendpflegerinnen Claudia Treffer, Theresa Burger und Minh Phan, Praktikant und Student der Sozialen Arbeit warten mit Brezen, Tee und Kaffee in ihrem Büro der Kommunalen Jugendarbeit (KoJa) in Eichstätt Stadt. Die KoJa Eichstätt hat Wege beschritten, die für die klassische Kommunale Jugendarbeit eher untypisch sind. So haben sie mit dem Projekt Change yourself to change the world ein Jugendprojekt zusammen mit einem Pfadfinderverband gestartet und Jugendliche dafür angesprochen. Zwei Jahre später gehen sie mit einem Theaterprojekt und einem Filmprojekt weiter den Weg des Miteinanders. Ein Miteinander von Jugendlichen, ganz egal woher sie kommen mit Wurzeln in Deutschland, Fluchterfahrung, Migrationsgeschichte, geistigen Einschränkungen. Ein Gespräch, das zeigt wie wichtig Jugendarbeit mit Geflüchteten ist, aber auch wo Hindernisse liegen und was es emotional mit Menschen macht, wenn sie in ihrem Alltag mit Fragen und Problemen junger Geflüchtete konfrontiert werden, die sie nicht lösen können. Weg von der Kategorie Flüchtling Die internationale Jugendbegegnung „Change yourself to change the world, respect, natur, humans, yourself“ war der zentrale Schritt in der Arbeit mit jungen Geflüchteten. 26 …