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Weltoffen statt kleinkariert

Mit einer Podiumsdiskussion hat sich der Bayerische Jugendring (BJR) am 29.01.2015 im Rahmen seines Jugendpolitischen Jahresauftakts mit dem Thema Alltagsrassismus befasst. „Auch wenn für Viele Rechtsextremismus und ‚Mitte’ gedanklich immer noch nicht zusammen passen, so ist es doch eine Tatsache, dass derzeit unterschwelliger Rassismus und Ressentiments gegen Menschen mit Migrationshintergrund wieder stärker salonfähig werden“, erläuterte BJR-Präsident Matthias Fack die Motivation für diesen Schwerpunkt. „Ich bin überzeugt, dass wir als Jugendarbeit nicht neutral sein dürfen, sondern entschieden Stellung dagegen beziehen müssen. Jugendverbände müssen sich weiter öffnen für junge Menschen mit Migrationshintergrund und dabei auch ihre eigenen Hemmschwellen hinterfragen. Weltoffen statt kleinkariert, so wünsche ich mir die Jugendarbeit und die Gesellschaft der Zukunft.“ Der BJR sprach dazu mit den Expert/-innen Frauke Büttner, Politologin und Beraterin in der Rassismusprävention, Hamado Dipama, Mitglied im Ausländerbeirat München und stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeirate Bayerns (AGABY), Johannes Kiess, Co-Autor der Leipziger Mitte-Studien zum Thema Alltagsrassismus in Deutschland und Ansgar Drücker, Geschäftsführer des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit e.V. zur vollständigen Pressemitteilung des Bayerischen Jugendrings www.bjr.de/themen/integration-und-inklusion/fluechtlinge.html www.lks-bayern.de