Alle Artikel mit dem Schlagwort: heimaten

#YourVote #wählengehen #DeinEuropa

134 Teilnehmer_innen diskutierten am 6. April 2019 mit Europaabgeordneten über ihr Europa. Unter ihnen auch Schüler_innen, Engagierte aus der Jugendarbeit mit Fluchterfahrung oder Migrationshintergrund. Denn wer #Europa gestalten will, muss auch die Perspektive derjenigen reinholen, die von Entscheidungen auf europäischer Ebene massiv betroffen sind, aber eben unter Umständen gar nicht wählen dürfen, wie zum Beispiel junge Geflüchtete. Im Workshop von Manina Ott, Projektkoordinatorin Flüchtlinge werden Freunde, standen die Themen Flucht, Integration, Migration und Diskriminierungserfahrungen und Umgang mit LGBTQI im Vordergrund. Alles Anliegen, die den Teilnehmer_innen selbst am 💕 lagen und die sie erst in der Gruppe und anschließend mit Prof. Dr. Angelika Niebler (CSU) und Barbara Lochbihler (die Grünen) diskutierten. Nicht wählen zu dürfen, aber dennoch bedacht zu werden, darum geht es auch in der Kampagne #YourVoteourfuture des European Council on Refugees and Exiles. Wer wählen darf, ist aufgefordet, ein menschenfreundliches, humanitäres und pro-europäisches Europa zu wählen. Eben in der Wahlentscheidung auch die mitzudenken, die marginalisiert sind, und unsere Stimmen brauchen. Der Bayerische Jugendring (BJR) hatte in Kooperation mit der Bayerischen Staatskanzlei und dem Verbindungsbüro …

Wie wohl fühlst du dich in Deutschland?

Junge Geflüchtete stehen im Zentrum des Mitanand Open Air. Sie sind in unserer Gesellschaft angekommen und wollen aktiver Teil davon sein. Ein Verband, der genau dafür steht, in dem sich Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung gemeinsam engagieren, ist die heimaten-Jugend. Was macht ihr beim Mitanand? Wir wollen ins Gespräch kommen mit den Besucher_innen, Gelegenheit zum Austausch über das Zusammenleben anbieten, über unsere Arbeit informieren. Viele haben Fragen an Geflüchtete, aber kaum Gelegenheiten, sie zu stellen. Dafür wollen wir da sein, zuhören, offen ins Gespräch gehen. Außerdem werden wir an unserem Stand Statements sammeln zu verschiedenen Fragen, z.B. „Wie wohl fühlst du dich in der Gesellschaft?“ und die Antworten von Deutschen und Geflüchteten auf Pinnwänden  gegenüber stellen. Was macht ihr in der Jugendarbeit mit Geflüchteten? Wir sind seit ein junger Verband, seit 2013 Mitglied im Kreisjugendring München-Stadt. Bei uns sind Migranten, geflüchtete und deutsche Jugendliche gemeinsam aktiv. Wir organisieren z.B. Seminare, etwa über das Bildungssystem, Jugendarbeit und Asylverfahren, weil das Themen sind, die für viele interessant und wichtig sind. Aber auch gemeinsame Unternehmungen wie Freizeiten, bei …

© BJR

Ohne Worte – aber mit einer klaren Haltung

Neues von unserer Foto-Challenge: Fachkräfte oder Ehrenamtliche in der Jugendarbeit und junge Geflüchtete haben uns ihre Botschaften zur Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten geschickt – ohne Worte. Wie fühlt sich Jugendarbeit für dich an? Was ist besonders schön oder besonders schwierig an der Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten? Was braucht man dafür besonders? Was brauchen junge Geflüchtete am meisten? Wir wollen Mut machen, sich gegen die Sprachlosigkeit zu stellen, die manchmal um sich greift, wenn die Dinge nicht rund laufen, wenn man auf Hindernisse oder Schwierigkeiten stößt. Wir wollen Mut machen zum Dialog, zur Offenheit, zum Gespräch auf Augenhöhe. Mohammad Hasani von heimaten e.V. und Martina Frohmader von der Evangelischen Jugend in Bayern, Vorsitzende der BJR-Kommission Mädchen- und Frauenarbeit, haben diesmal für uns ihre Antworten ins Bild gesetzt. Ihr möchtet mitmachen? Folgende Fragen haben wir unseren Fotomodellen zur Inspiration und Auswahl überlassen: Was braucht man besonders in der Jugendarbeit mit Geflüchteten? (Welche Fähigkeiten, Eigenschaften, …) Was ist besonders schwierig in der Jugendarbeit mit Geflüchteten? Was ist besonders schön an der Jugendarbeit mit Geflüchteten? (was klappt gut) Was ist …

© BJR / Jahresauftakt

Ich habe einen Traum

Dies ist die Geschichte von Mohammad, einem jungen Auszubildenden, der beim Jugendverband Heimaten e.V. aktiv ist und hier einen Einblick in sein Leben und seine Fluchtgeschichte gibt. Mein Name ist Mohammad. Geboren bin ich im Jahr 1992 (entspricht 1371 des islamischen Kalenders) in einer armen Familie in einem kleinen Dorf in Afghanistan. Einen Kindergarten hatten wir nicht und ist immer noch nicht in unserer afghanischen Tradition bzw. Lebensweise verankert. Ich finde es nicht in Ordnung und es ist mein Traum, dass für jedes Kind auf der Welt ein Zugang zur Bildung zur Verfügung gestellt wird, weil im Kindergarten ein Kind das soziale Verhalten und die gemeinsame Lebensweise lernt. Meiner Meinung nach ist der Kindergarten eine Basis der Bildung für Kinder und dort fängt es schon langsam an, dass die Kinder im Team arbeiten und lernen freundlich und tolerant gegenüber anderen Menschen zu sein. Als ich fünf Jahre alt war, hatte ich ein sehr schönes Leben und ich war sehr neugierig. Als ich fünf Jahre alt war, hatte ich ein sehr schönes Leben und ich war …