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„Nicht die Menschlichkeit verlieren“

Ende April hat die alevitische Jugend NRW die Kampagne  #stopdeathinmediterraneansea ins Leben gerufen. Die Kampagne will Politik und Gesellschaft dazu auffordern, effektive Maßnahmen zu ergreifen, um das Sterben von Flüchtlingen im Mittelmeer zu verhindern. Zahlreiche Akteure der Jugendarbeit und Politiker/-innen haben seitdem ein Foto mit dem Hashtag auf der dazugehörigen Facebook Seite #stopdeathinmediterraneansea veröffentlicht. Auch BJR-Präsident Matthias Fack und Ibrahim Maiga, Projektkoordinator des Aktionsprogramms „Flüchtlinge werden Freunde“ haben mit einem Foto Stellung bezogen. Hintergrund der Aktion war ein weiteres tragisches Unglück im Mittelmeer. Am 19. April 2015 ertranken ca. 800 Menschen auf ihrem Weg von Libyen nach Italien. Auch in der Woche vorher waren ca. 1000 Menschen auf ihrer Flucht ums Leben gekommen. Die evangelische Jugend in Bayern (EJB) hat die Kampagne aufgegriffen und eine eigene Pressemitteilung dazu verfasst, darin mahnt der Vorsitzende Patrick Wolf: „Wir dürfen unsere Menschlichkeit nicht verlieren […] die Politik muss endlich handeln.“ In der Pressemitteilung fordert Wolf die Politik u.a. dazu auf die Seenothilfe wieder auszuweiten. Im Oktober 2014 endete „Mare Nostrum“, eine Operation der italienischen Marine und Küstenwache, deren vorrangiges Ziel es war Flüchtlinge aus Seenot zu retten. …