Alle Artikel mit dem Schlagwort: BDKJ

Mini-Jugendzentrum beim Mitanand

Der Stadtjugendring Augsburg hat Jugendzentrum im Gepäck Zahlreiche Jugendverbände sowie Jugendringe unterstützen das Mitanand Open Air.  Viele  sind von Anfang an  beim Aktionsprogramm Flüchtlinge werden Freunde dabei.  Wir stellen euch die einzelnen Player vor. Heute: der Stadtjugendring Augsburg (SJR Augsburg), der ein Mini-Jugendzentrum mitbringt. Was macht ihr beim Mitanand? SJR Augsburg: Wir kommen mit vielen Aktiven des Projekts „Flüchtlinge werden Freunde“. Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Fluchterfahrung. Wir wollen ein kleines Jugendzentrum (JUZ) aufziehen,  ein JUZ in mini. Wir bieten Mini-Tischtennis, Mini-Billard und Wikingerschach. Und klar, wir wollen ein Zeichen des Miteinander senden. Gegen Ausgrenzung und für Integration! Was macht ihr in der Jugendarbeit mit Geflüchteten? SJR Augsburg:  Aktuell ist zum Beispiel unsere Bank der Begegnung, , die haben Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung zusammen gewerkelt. Ansonsten gab es einen  Firmenlauf, ein Fahrradprojekt, Graffitiaktionen und vieles mehr. Wichtig  ist vor allem die Anbindung an Jugendorganisationen vor Ort. Momentan sind das der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die DITTIB-Jugend, die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), die Pfarrjugend und die Assyrische Jugend. Wir kooperieren auch eng …

© Foto | SJR Bamberg

Ein etwas anderer Wandertag

Jugendliche begegnen Jugendlichen Balancieren, malen, bogenschießen, das konnten Schüler_innen aus Regelklassen und Klassen mit jungen Geflüchteten am 18. und 19. Juli 2017 in Bamberg . Die Idee zu diesem „etwas anderen Wandertag“ kam vom Stadtjugendring Bamberg. Ayat bestreicht vorsichtig mit ihrem Pinsel das Holzstück, das später einmal die Querstrebe zum  „Klassenhocker“ werden soll. „Nicht so viel Farbe!“ warnt Selma, Schülerin aus der Erlöserschule, die sie gerade kennengelernt hat. „Wenn du hier mit rot malst, sieht das bestimmt toll aus!“ ergänzt Jasy, die aus der Wirtschaftsschule kommt. Im Hintergrund landet Hevar, Schüler einer Flüchtlingsklasse, einen Volltreffer beim Cornhole. Conhole ist ein Spiel bei dem die Spieler_innen abwechselnd mit Mais gefüllte kleine Säcke auf eine angehobene Plattform mit einem Loch werfen. „So geht das!“ behauptet er stolz. © Foto | SJR Bamberg Angebote für alle „Wir bieten hier ein niederschwelliges Angebot, indem wir gemeinsam etwas schaffen oder einfach spielen. Den Schülerinnen und Schülern fällt es im Spiel  leicht, miteinander ins Gespräch zu kommen,“ sagt Geschäftsführerin Frau Engert-Alt des Stadtjugendrings Bamberg, die für das Programm an diesen Tagen …

© Foto | KJR Nürnberg Stadt

Große Verbände sind aktiv

Immer mehr Angebote und Möglichkeiten der Integration von Flüchtlingen entstehen von der Bundesebene bis nebenan im Verein. Wie es konkret bei uns im Kreisjugendring Nürnberg-Stadt aussieht, haben wir uns anhand von drei großen Mitgliedsverbänden, der Evangelischen Jugend (ejn), der Bayerischen Sportjugend (bsj) und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), angeschaut – konkret, was sich dort bis heute verändert und bewegt hat. Dazu gab es Interviews u.a. mit Michael Voss, Bildungsreferent der bsj und mit Thomas Nagel, Presse- und Öffentlichkeitsreferent der ejn. Seit vielen Jahren aktiv Die Evangelische Jugend Nürnberg (ejn) arbeitet seit vielen Jahren mit Flüchtlingen, auf Dekanatsebene, in der Offenen und in der Schulbezogenen Kinder- und Jugendarbeit, auf der Stelle der „Gesellschaftspolitischen Jugendbildung“ sowie in der Gemeindejugendarbeit. Auf Dekanatsebene hat die ejn im September 2014 das Wohnraumprojekt für auszugsberechtigte Flüchtlinge gestartet. Die ejn sucht Wohnmöglichkeiten für Flüchtlinge, die aus den Gemeinschaftsunterkünften ausziehen dürfen, aber keine Wohnung finden. Deren Zahl liegt in Nürnberg seit Jahren bei etwa 200 Menschen. Die Wohnraumangebote gibt die ejn dann an das „move’in“-Projekt der AWO Nürnberg weiter, dessen Mitarbeitende …

Was ist eine Projektregion?

Unter Projektregion werden im Aktionsprogramm „Flüchtlinge werden Freunde“ die Jugendringe und –verbände verstanden, mit denen eng zusammengearbeitet wird. Sie gestalten vor Ort Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten. Projektregion kann ein einzelner Kreis- oder Stadtjugendring (wie z.B. in Coburg, Regensburg oder München-Land) sein, oder ein Zusammenschluss von mehreren Jugendringen (z.B. SJR Straubing und SJR Straubing-Bogen), oder auch von Jugendringen und Jugendverbänden (z.B. in Unterfranken: BezJR Unterfranken, BDKJ, ELJ, SJR Schweinfurt). In jedem bayerischen Regierungsbezirk gibt es eine solche Projektregion. Hier geht es zur Auflistung der Projektregionen.

Keine ungarischen Zustände

Anlässlich des Besuchs des ungarischen Ministerpräsidenten Orbán Viktor zur Klausurtagung der CSU am Mittwoch, den 23. September, haben  die Jusos Bayern, der BDKJ-Bayern und die DGB-Jugend Bayern eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben, in der die Vorsitzenden der genannten Jugendverbände wie folgt Stellung nehmen: Astrid Backmann, DGB-Jugend Bayern: „Wir haben das Glück, in einem der reichsten Länder auf dem reichsten Kontinent der Welt zu leben. „Wir haben das Glück, in einem der reichsten Länder auf dem reichsten Kontinent der Welt zu leben. Unser Wohlstand fußt aber auch auf schlechten Arbeitsbedingungen und kriegerischen Auseinandersetzungen andernorts und der Ausbeutung der Länder, deren Bürger wir heute z.T. als „Armutsflüchtlinge“ beleidigen. Unsere Hilfe für Flüchtlinge ist keine milde Gabe, sondern ein Gebot der Stunde. Wir verurteilen jegliche Form von Übergriffen und Gewalt und erwarten, dass der Staat seinen Pflichten nachkommt und die Hilfe nicht allein dem Engagement von Ehrenamtlichen überlässt.“ Simon Müller-Pein, Landesvorsitzender der BDKJ: „Orbáns Ungarn geht mit Flüchtlingen unmenschlich um: Die Geflüchteten leben in den ungarischen Aufnahmestellen unter katastrophalen Zuständen, außerdem werden die Grenzen geschlossen. Das ist für uns …

Junge Flüchtlinge brauchen Bildung…

…damit positioniert sich der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) gegen den Vorschlag von Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) in Erfurt, die Schulpflicht für Kinder von Asylbewerber/-innen auszusetzen. So kontert der Bundesvorsitzende des BDKJ Wolfgang Ehrenlechner: „Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung. Der Vorschlag bedeutet einen krassen Bruch mit der UN-Kinderrechtskonvention“. Zum vollständigen Artikel des BDKJ.

Seifenblasen, Freundschaftsbändchen und Wasserschlachten

Im August entfällt der Deutschunterricht in zahlreichen Unterkünften für Flüchtlinge. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Kreisjugendring München Stadt haben sich ein Sommerprogramm für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ausgedacht. Bis zu 300 Jugendliche können an dem Sommerprogramm, das auf dem Gelände des kirchlichen Zentrums in Haidhausen stattfindet, teilnehmen. Eine Vielzahl von sportlichen und kulturellen Angeboten warten auf die Teilnehmer/-innen: die Jugendlichen können zum Beispiel eigene Pins herstellen, Armbänder knüpfen oder Geldbörsen aus Getränketüten herstellen. Wer trotz Hitze sporteln will, kann zum Basketball oder Fußballspielen auf den Sportplatz ausweichen oder mit dem Longboard über das Gelände cruisen. Zudem werden Tagesausflüge angeboten, etwa ein gemütlicher Stadtspaziergang, ein Ausflug zur Allianz-Arena oder zum Deutschen Museum. Dass Programm läuft aktuell in der zweiten Woche, vom 10. bis 14. August. Beginn ist täglich ab 10:30, Programmende um 18:00 Uhr. Veranstaltungsort ist das Gelände des Kirchlichen Zentrums in München-Haidhausen, Preysingstr. 83-93.

© Foto | William 87 | Fotalia.com

… ihr habt mich aufgenommen

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend Regensburg hat seine Sozialaktion 2015 auf Flüchtlinge ausgerichtet. Die Kampagne zielt auf das Engagement von Jugendgruppen und Verbänden, die Lust haben Bildungs- und Informationsangebote zu organisieren oder eine Spendenaktion starten wollen. Der folgende Text ist ein Auszug dieser Aktion und auch auf der Webseite des BDKJ Regensburg nachzulesen. Zahlreiche Menschen haben auf Grund von Krieg, Terror, Gewalt und politischer oder religiöser Verfolgung im vergangenen Jahr ihre Heimat verlassen und von dort fliehen müssen. Nur mit dem Allernötigsten ‐ und oft genug mit gar nichts ‐ flohen sie unter Gefahr für Leib und Leben in eine ungewisse Zukunft. Viele Monate waren sie unterwegs, bis sie bei uns ankamen und Aufnahme fanden. In ihrer Heimat und auch auf der Flucht haben sie oft Schlimmstes erlebt. Die Berichte dieser Menschen sind erschütternd: Kinder und Jugendliche, die ihre Eltern gewaltsam verloren haben und die auch selbst Gewalt erlebt haben, die wir uns kaum vorstellen können. Viele von ihnen sind noch immer traumatisiert von dem, was sie erlebt haben. Einmal in Deutschland angekommen, bekommen …