Maeva tanzt und gärtnert für Integration

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Miteinander statt übereinander reden, ganz klar das Motto des Aktionsprogramms Flüchtlinge werden Freunde, das in der Fortbildung zum_zur Jugendintegrationsbegleiter_in (Jib) ganz besonders zum Tragen kommt. Zum dritten Mal bietet der BJR 2019 die Qualifzierungsreihe an, in der unter anderem Präsentation, Storytelling, Projektmanagement, Kommunikation, Konfliktmanagement, interkulturelle Kompetenz, Selbstmanagement, Identität und Netzwerken im Vordergrund stehen. Das Team, das die Fortbildungen leitet, ist divers besetzt, so sind auch Absolvent_innen aus den vergangenen Jahren mit im Team. Zum ersten Mal dabei ist auch Maeva Nguimfo, die an der Jib Fortbildung 2017 teilgenommen hat. Sie studiert BWL und tanzt gerne.

Warum machst Du beim Jib-Team mit?

Für mich ist es wichtig, mich weiterzubilden, in diesem Bereich von der Integration und  ich wollte meine Erfahrungen mit anderen Jib austauschen. Ich war 2017 erstmals bei der Fortbildung dabei, ich verstehe mich als Gärtnerin und möchte Migrant_innen dabei helfen, hier zu sein und anzukommen, deswegen ist Integration für mich wichtig.

Ein Thema, das dir besonders am Herzen liegt?

Also ja, ich finde das Thema  Kulturschock sehr sehr wichtig. Ich mag das Thema, weil das viele betrifft, die aus einem anderen Land erstmals hierher kommen. Ich komme aus Kamerun und weiß, dass die Erwartung immer anders ist, wenn wir in eines neues Land kommen.  Manchmal ist man einfach enttäuscht und durch das Thema Kulturschock, hab ich das besser verstanden. Eben dass das auch normal ist und dass das viele betrifft.

Was ist Dir persönlich wichtig?

Ich bin sozial, ganz kommunikativ und ich würde sagen hilfreich. Ich freue mich immer, wenn ich anderen helfen kann mit meinen Erfahrungen.

Jugendintegrationsbegleiter_in werden, alle Infos auf der Webseite des Bayerischen Jugendrings.