Alle Artikel in: Aus den Projektregionen

© KJR Nürnberg-Stadt

Offene Ohren und starke Netzwerke

Neues aus der Projektregion Nürnberg des Aktionsprogramms Flüchtlinge werden Freunde: Beim Kreisjugendring Nürnberg-Stadt berät seit diesem Sommer Katarina Stein als pädagogische Mitarbeiterin zur Arbeit mit jungen Geflüchteten. Wer bist Du und was machst Du für Flüchtlinge werden Freunde? Mein Name ist Katarina Stein, ich bin 27 Jahre alt und seit Juli 2017 neue Mitarbeiterin beim Kreisjugendring Nürnberg-Stadt im Bereich „Jugendarbeit und junge Geflüchtete“. Für das Projekt Flüchtlinge werden Freunde bin ich Ansprechpartnerin für Verbände und Einrichtungen des Kreisjugendrings. Wichtig dabei ist es, ein offenes Ohr zu haben, Vernetzung und Hilfestellung zu bieten und Angebote zu gestalten. Was verbindest Du mit Flüchtlinge werden Freunde? Positives! Ich verbinde Flüchtlinge werden Freunde vor allem mit Netzwerken und fachlichem Austausch, aber auch mit Begegnungen. Was brauchst Du in Deiner täglichen Arbeit am meisten? Meinen Kalender mit viel Platz für Notizen und Post-Its. Und eine Notfallration Nervennahrung kann auch nicht schaden. Wie kann man Dich erreichen? Am besten schreibt man mir eine E-Mail oder ruft mich im Büro an. Dort bin ich von Montag bis Mittwoch  zu erreichen. k.stein@kjr-nuernberg.de Tel. …

Sich trauen über Sexualität zu sprechen

Qualifizierungen, Workshops, Fortbildungen; auch das sind Angebote der Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten und des Aktionsprogramms Flüchtlinge werden Freunde. Denn nur wer sich auch thematisch und inhaltlich mit dem weiten Thema Flucht auseinandersetzt, kann in der Jugendarbeit passende Angebote machen oder die Jugendarbeit hier beraten. Für viele ein verzwicktes und nicht ganz so einfach: das Sprechen über Sexualität. Unsere Projektregion, der Stadtjugendring Augsburg hat dazu einen Workshop angeboten, den wir gerne unterstützt haben. Hier veröffentlichen wir ihre Pressemitteilung dazu. Umgang mit „Sexualität und Flucht“: Ein Workshop zum Abbau von Berührungsängsten und Verschlossenheit Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich ehrenamtlich Aktive am Samstag, 14. Oktober 2017, im Rahmen des Workshops „Sexualität und Flucht“, der vom Aktionsprogramm „Flüchtlinge werden Freunde“ gefördert wurde. Im Jugendhaus kosmos des Stadtjugendring Augsburg (SJR) gestalteten zwei Teamende der Initiative Intersektionale Pädagogik (kurz I-PÄD), einen Nachmittag voll Diskussion und Reflexion. Mut zu heiklen Themen? In der Arbeit mit jungen Menschen gibt es wohl kaum ein heikleres und intimeres Thema als Sexualität. Egal ob im Verein, der Jugendorganisation oder in Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit: Beim Thema …

Mit Stift, Zettel und Kaffeetasse…

Flüchtlinge werden Freunde ist bayernweit aktiv Jugendarbeit mit Geflüchteten heißt ansprechbar sein, zuhören, sich vernetzen, neues wagen. Besonders gut gelingt uns das durch die Idee der Projektregionen bzw. Knotenpunkte von Flüchtlinge werden Freunde. Sie sind ansprechbar für die  Jugendarbeit in der Region. Insgesamt gibt es sieben Projektregionen, angelehnt an die sieben Regierungsbezirke. Wir stellen euch in nächster Zeit die jeweiligen Ansprechpartner_innen vor. Wer zum Beispiel in der Oberpfalz seine Jugendgruppe hat und auch Angebote für junge Geflüchtete entwickeln will, der oder die kann sich an Katharina Libon wenden. Katharina arbeitet beim Stadtjugendring Regenburg und ist für die Jugendarbeit mit Geflüchteten auch viel beratend unterwegs… Wer bist Du und was machst Du für Flüchtlinge werden Freunde? Mein Name ist Katharina Libon, ich bin 24 Jahre alt und bin seit über zwei Jahren in der Arbeit mit Geflüchteten tätig. Für das Projekt „Flüchtlinge werden Freunde“ besuche ich viele Einrichtungen in Regensburg, die sich für Geflüchtete einsetzen und biete Schulungen und Workshops für Jugendliche an. Was verbindest Du mit Flüchtlinge werden Freunde? Flüchtlinge werden Freunde ist ein tolles …

Mini-Jugendzentrum beim Mitanand

Der Stadtjugendring Augsburg hat Jugendzentrum im Gepäck Zahlreiche Jugendverbände sowie Jugendringe unterstützen das Mitanand Open Air.  Viele  sind von Anfang an  beim Aktionsprogramm Flüchtlinge werden Freunde dabei.  Wir stellen euch die einzelnen Player vor. Heute: der Stadtjugendring Augsburg (SJR Augsburg), der ein Mini-Jugendzentrum mitbringt. Was macht ihr beim Mitanand? SJR Augsburg: Wir kommen mit vielen Aktiven des Projekts „Flüchtlinge werden Freunde“. Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Fluchterfahrung. Wir wollen ein kleines Jugendzentrum (JUZ) aufziehen,  ein JUZ in mini. Wir bieten Mini-Tischtennis, Mini-Billard und Wikingerschach. Und klar, wir wollen ein Zeichen des Miteinander senden. Gegen Ausgrenzung und für Integration! Was macht ihr in der Jugendarbeit mit Geflüchteten? SJR Augsburg:  Aktuell ist zum Beispiel unsere Bank der Begegnung, , die haben Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung zusammen gewerkelt. Ansonsten gab es einen  Firmenlauf, ein Fahrradprojekt, Graffitiaktionen und vieles mehr. Wichtig  ist vor allem die Anbindung an Jugendorganisationen vor Ort. Momentan sind das der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die DITTIB-Jugend, die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), die Pfarrjugend und die Assyrische Jugend. Wir kooperieren auch eng …

© Foto | SJR Augsburg

Zusammensitzen

Einfach nur sitzen Der Stadtjugendring Augsburg bildet zusammen mit dem Kreisjugendring Augsburg die Projektregion Schwaben. Im Juli haben sich Jugendliche getroffen und zusammen eine Bank der Begegnung gebaut. © Foto | SJR Augsburg Wie kann eine erste Begegnung zwischen Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung aussehen?  Das Projekt „Flüchtlinge werden Freunde“ vom Stadtjugendring Augsburg hat eine Antwort auf diese Frage gefunden: Die „Bank der Begegnung“. Vor zwei Wochen trafen sich Jugendliche der Pfarrjugend Heiligste Dreifaltigkeit Augsburg-Kriegshaber und geflüchtete Jugendliche des BDKJ Café Schülertreff. Gemeinsam wurde auf der youfarm bis in den späten Nachmittag gewerkelt, gehämmert und lackiert. Zwischen Bankbau und Stockbrot am Lagerfeuer wurde schnell klar, dass die Jugendlichen mehr verbindet als trennt: die nervige Schule, der baldige Beginn einer Ausbildung und der Wunsch nach Freiheit; die Freiheit, nicht nur den Sommer, sondern auch die eigene Zukunft selbstbestimmt gestalten zu können. Die Bank soll zukünftig nicht nur das Gelände der youfarm bereichern, sondern soll einen ständigen Platz der Begegnung ermöglichen, zu Gesprächen und zum Verweilen einladen. Und wer sitzt im Sommer nicht gerne auf einer Bank?

© KJR Nürnberger Land

Exklusiv für Mädchen!

„Girls Only – Vielfalt statt Einfalt“. Unter diesem Motto trafen sich im März 2017 20 Mädchen aus Hersbruck und Umland auf der Edelweißhütte. Der Kreisjugendring Nürnberger Land, unterstützt vom  Ökumenischen Verein für Flüchtlinge, Asylsuchende und Migration, hatte zu einem Wochenende für Mädchen mit und ohne Fluchthintergrund eingeladen. Türkisch, deutsch, arabisch, kurdisch…. Nach einem reichhaltigen Buffet, dass jede Teilnehmerin mit eigenen Spezialitäten bereichert hatte, begrüßten sich die Mädchen im großen Kreis in ihren sieben Muttersprachen, darunter türkisch, deutsch, arabisch, kurdisch, persisch, spanisch und rumänisch. Zunächst standen für die Gruppe und die drei Pädagoginnen gemeinsames Kennenlernen, Erwartungen und Wünsche der Mädchen im Mittelpunkt des Abends. Schon bei diesem ersten Beisammensein wurde deutlich, wie überlegt Jugendliche ihre Wünsche formulieren. © KJR Nürnberger-Land „Ich wünsche mir Freiheit!“ „Ich wünsche mir Freiheit! “ oder „Ich wünsche mir, dass wir alle gut zueinander sind, auch wenn wir verschieden sind und uns noch nicht kennen!“ oder „Ich wünsche mir einfach Spaß zu haben und nicht an Schweres zu denken“.   Vertrauen gewinnen und hoch hinaus wollen Am Samstag stellten die Mädchen unter …

Liebe, Zukunft, Freiheit….

…das sind nur einige der Wünsche von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsene für ihre Zukunft. Der Kreisjugendring München-Land hat fünf Postkarten entworfen, die sich mit diesen Themen beschäftigen. Sie sollen als Denkanstöße in der Jugendarbeit eingesetzt werden. Die Zitate stammen von Kindern und Jugendlichen, die ihre Eindrücke zum Thema „Flucht“ Anfang 2016 auf Papier brachten. Zum Beispiel: „Liebe ist, anderen zu helfen“, sagte Mohammad, 18 Jahre aus Afghanistan, oder „die Zukunft ist wichtiger als die Vergangenheit“, Fatimeh, 17 Jahre aus Afghanistan. Die Postkarten kommen mit einem kleinen Begleitheft, hier werden nochmals verschiedene Methoden vorgestellt, um mit ihnen direkt in der Jugendarbeit weiter zu arbeiten. So laden die Postkarten dazu ein, etwa eine Wandkarte aus ihnen zu machen, auf der die Jugendlichen ihre Gedanken und Ideen dazuschreiben und so die Zitate weiterentwickeln. Wer lieber bastelt und etwas in Szene setzen will, kann sich an einem Diorama versuchen, quasi einer Motiventwicklung in einem Schuhkarton. Und natürlich sind die Zitate eine sehr gute Möglichkeit ins Gespräch zu kommen. Finanziert wurden die Postkarten von Flüchtlinge werden Freunde, Aktionsprogramm des …

Hilfe Haltung Handwerkszeug

Gerade in der Arbeit mit jungen Geflüchteten ist eine Qualifizierung der Fachkräfte und der Ehrenamtlichen ein großes Thema. Ein Thema, dem sich die Jugendbildungsstätte Unterfranken  mit ihrem Programm „Hilfe, Haltung, Handwerkszeug“ widmet.  Die Qualifizierungsreihe arbeitet mit dem Expertenpool Fluchtperspektive zusammen, so dass in der Regel Geflüchtete die Angebote schulen. In Modulen werden in jeweils drei Stunden verschiedene Aspekte der Arbeit mit jungen Geflüchteten adressiert. So geht es zum Beispiel um das Thema Kultur, das immer wieder als Referenzpunkt in der Arbeit mit jungen Geflüchteten auftaucht, aber nur ein Teilaspekt von dem widerspiegelt, was Mensch-Sein, Unterschiede und Miteinander ausmachen. Im Modul Kultur geht es also darum, dass wir alle Prägungen haben und dass Differenz oder Unterschiede uns vor Herausforderungen stellen, aber längst nicht unüberwindbar sind. Die anderen Module bearbeiten die Themen Verständigung, Religion und Integration. Ergänzt wird der Themenkomplex  von einer mobilen Beratung. Das kostenlose Angebot von „Hilfe, Haltung, Handwerkszeug“ kann im Raum Unterfranken von Fachkräften der Jugendarbeit und Ehrenamtlichen aus der Arbeit mit geflüchteten Jugendlichen wahrgenommen werden.  

Bildungschancen für junge Geflüchtete

160 Personen nutzten die Chance, sich über Ausbildungs- und Bildungschancen für junge Geflüchtete zu informieren. Veranstaltet wurde der Abend von der Jugendinfo tip. Zielgruppe waren Personen, die ehrenamtlich oder hauptberuflich mit jungen Geflüchteten (bis 26 Jahre) arbeiten, sowie junge Geflüchtete. Die Veranstaltung wurde vom Stadtjugendring Augsburg organisiert, einer Projektregion von Flüchtlinge werden Freunde. Einen guten Job zu finden, in dem man aufgeht, der einem Freude bereitet und der relevant dafür ist, seinen Lebensunterhalt einmal selbstständig bestreiten zu können, ist ein Lebensziel, welches wohl jede/r von uns kennt und erreichen will. Chancen und Möglichkeiten Doch welche Chancen und Möglichkeiten haben junge Geflüchtete in Bayern eine Ausbildung zu erhalten und diesem Lebensziel ein Stück weit näher zu kommen? An welche Einrichtungen und Projekte können sie sich wenden, um Unterstützung beim Zugang zu Sprachförderung, Ausbildung und Studium zu erhalten? Der Informationsabend „Bildungschancen für junge Geflüchtete“, der am Dienstag, den 07.03.2017, in der Stadtbücherei-Zentrale Augsburg von der tip-Jugendinformation des Stadtjugendring Augsburg in Kooperation mit Tür an Tür e.V. im netzwerk4A veranstaltet wurde, sollte zur Beantwortung dieser Fragen einen ersten …

© Foto | Jugendinformation Nürnberg

Spielerisch die neue Heimat erkunden

Stadtteilerkundungen und Stadtspiel der Jugendinformation Nürnberg für junge Geflüchtete Lerne Nürnberg kennen! Gerade für Jugendliche ist es besonders wichtig, mit Orten vertraut zu sein, an denen sie ihre Freizeit außerhalb des eigenen Zuhauses mit Freunden verbringen können, Treffpunkte und Freizeitangebote zu kennen, bei denen sich Gleichaltrige treffen. Eine Stadt wie Nürnberg hat da auch Einiges anzubieten. Die Jugend Information Nürnberg macht deswegen Angebote speziell für junge Geflüchtete, bei denen sie sich ihre Stadt bzw. ihren Stadtteil erschließen und die Nürnberger Infrastruktur für Kinder und Jugendliche kennenlernen können. Das sind einerseits Stadtteilerkundungen für junge Geflüchtete von 12 bis 27 Jahren und junge geflüchtete Eltern aus Gemeinschaftsunterkünften der Nürnberger Südstadt. Zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden die Teilnehmer/-innen in Begleitung ihren und angrenzende Stadtteile. Die Gruppenausflüge für jeweils bis zu 15 Personen finden an 20 Terminen im Jahr statt. Sie orientieren sich inhaltlich am Bedarf der Teilnehmer/-innen und stellen integrative, nachhaltige und vor allem kostengünstige Angebote und Möglichkeiten zur Gestaltung der Freizeit und des Alltags in Nürnberg vor. Jede Erkundung ist kombiniert mit dem …