Alle Artikel in: Aus den Projektregionen

Mini-Jugendzentrum beim Mitanand

Der Stadtjugendring Augsburg hat Jugendzentrum im Gepäck Zahlreiche Jugendverbände sowie Jugendringe unterstützen das Mitanand Open Air.  Viele  sind von Anfang an  beim Aktionsprogramm Flüchtlinge werden Freunde dabei.  Wir stellen euch die einzelnen Player vor. Heute: der Stadtjugendring Augsburg (SJR Augsburg), der ein Mini-Jugendzentrum mitbringt. Was macht ihr beim Mitanand? SJR Augsburg: Wir kommen mit vielen Aktiven des Projekts „Flüchtlinge werden Freunde“. Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Fluchterfahrung. Wir wollen ein kleines Jugendzentrum (JUZ) aufziehen,  ein JUZ in mini. Wir bieten Mini-Tischtennis, Mini-Billard und Wikingerschach. Und klar, wir wollen ein Zeichen des Miteinander senden. Gegen Ausgrenzung und für Integration! Was macht ihr in der Jugendarbeit mit Geflüchteten? SJR Augsburg:  Aktuell ist zum Beispiel unsere Bank der Begegnung, , die haben Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung zusammen gewerkelt. Ansonsten gab es einen  Firmenlauf, ein Fahrradprojekt, Graffitiaktionen und vieles mehr. Wichtig  ist vor allem die Anbindung an Jugendorganisationen vor Ort. Momentan sind das der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die DITTIB-Jugend, die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), die Pfarrjugend und die Assyrische Jugend. Wir kooperieren auch eng …

© Foto | SJR Augsburg

Zusammensitzen

Einfach nur sitzen Der Stadtjugendring Augsburg bildet zusammen mit dem Kreisjugendring Augsburg die Projektregion Schwaben. Im Juli haben sich Jugendliche getroffen und zusammen eine Bank der Begegnung gebaut. © Foto | SJR Augsburg Wie kann eine erste Begegnung zwischen Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung aussehen?  Das Projekt „Flüchtlinge werden Freunde“ vom Stadtjugendring Augsburg hat eine Antwort auf diese Frage gefunden: Die „Bank der Begegnung“. Vor zwei Wochen trafen sich Jugendliche der Pfarrjugend Heiligste Dreifaltigkeit Augsburg-Kriegshaber und geflüchtete Jugendliche des BDKJ Café Schülertreff. Gemeinsam wurde auf der youfarm bis in den späten Nachmittag gewerkelt, gehämmert und lackiert. Zwischen Bankbau und Stockbrot am Lagerfeuer wurde schnell klar, dass die Jugendlichen mehr verbindet als trennt: die nervige Schule, der baldige Beginn einer Ausbildung und der Wunsch nach Freiheit; die Freiheit, nicht nur den Sommer, sondern auch die eigene Zukunft selbstbestimmt gestalten zu können. Die Bank soll zukünftig nicht nur das Gelände der youfarm bereichern, sondern soll einen ständigen Platz der Begegnung ermöglichen, zu Gesprächen und zum Verweilen einladen. Und wer sitzt im Sommer nicht gerne auf einer Bank?

© KJR Nürnberger Land

Exklusiv für Mädchen!

„Girls Only – Vielfalt statt Einfalt“. Unter diesem Motto trafen sich im März 2017 20 Mädchen aus Hersbruck und Umland auf der Edelweißhütte. Der Kreisjugendring Nürnberger Land, unterstützt vom  Ökumenischen Verein für Flüchtlinge, Asylsuchende und Migration, hatte zu einem Wochenende für Mädchen mit und ohne Fluchthintergrund eingeladen. Türkisch, deutsch, arabisch, kurdisch…. Nach einem reichhaltigen Buffet, dass jede Teilnehmerin mit eigenen Spezialitäten bereichert hatte, begrüßten sich die Mädchen im großen Kreis in ihren sieben Muttersprachen, darunter türkisch, deutsch, arabisch, kurdisch, persisch, spanisch und rumänisch. Zunächst standen für die Gruppe und die drei Pädagoginnen gemeinsames Kennenlernen, Erwartungen und Wünsche der Mädchen im Mittelpunkt des Abends. Schon bei diesem ersten Beisammensein wurde deutlich, wie überlegt Jugendliche ihre Wünsche formulieren. © KJR Nürnberger-Land „Ich wünsche mir Freiheit!“ „Ich wünsche mir Freiheit! “ oder „Ich wünsche mir, dass wir alle gut zueinander sind, auch wenn wir verschieden sind und uns noch nicht kennen!“ oder „Ich wünsche mir einfach Spaß zu haben und nicht an Schweres zu denken“.   Vertrauen gewinnen und hoch hinaus wollen Am Samstag stellten die Mädchen unter …

Liebe, Zukunft, Freiheit….

…das sind nur einige der Wünsche von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsene für ihre Zukunft. Der Kreisjugendring München-Land hat fünf Postkarten entworfen, die sich mit diesen Themen beschäftigen. Sie sollen als Denkanstöße in der Jugendarbeit eingesetzt werden. Die Zitate stammen von Kindern und Jugendlichen, die ihre Eindrücke zum Thema „Flucht“ Anfang 2016 auf Papier brachten. Zum Beispiel: „Liebe ist, anderen zu helfen“, sagte Mohammad, 18 Jahre aus Afghanistan, oder „die Zukunft ist wichtiger als die Vergangenheit“, Fatimeh, 17 Jahre aus Afghanistan. Die Postkarten kommen mit einem kleinen Begleitheft, hier werden nochmals verschiedene Methoden vorgestellt, um mit ihnen direkt in der Jugendarbeit weiter zu arbeiten. So laden die Postkarten dazu ein, etwa eine Wandkarte aus ihnen zu machen, auf der die Jugendlichen ihre Gedanken und Ideen dazuschreiben und so die Zitate weiterentwickeln. Wer lieber bastelt und etwas in Szene setzen will, kann sich an einem Diorama versuchen, quasi einer Motiventwicklung in einem Schuhkarton. Und natürlich sind die Zitate eine sehr gute Möglichkeit ins Gespräch zu kommen. Finanziert wurden die Postkarten von Flüchtlinge werden Freunde, Aktionsprogramm des …

Hilfe Haltung Handwerkszeug

Gerade in der Arbeit mit jungen Geflüchteten ist eine Qualifizierung der Fachkräfte und der Ehrenamtlichen ein großes Thema. Ein Thema, dem sich die Jugendbildungsstätte Unterfranken  mit ihrem Programm „Hilfe, Haltung, Handwerkszeug“ widmet.  Die Qualifizierungsreihe arbeitet mit dem Expertenpool Fluchtperspektive zusammen, so dass in der Regel Geflüchtete die Angebote schulen. In Modulen werden in jeweils drei Stunden verschiedene Aspekte der Arbeit mit jungen Geflüchteten adressiert. So geht es zum Beispiel um das Thema Kultur, das immer wieder als Referenzpunkt in der Arbeit mit jungen Geflüchteten auftaucht, aber nur ein Teilaspekt von dem widerspiegelt, was Mensch-Sein, Unterschiede und Miteinander ausmachen. Im Modul Kultur geht es also darum, dass wir alle Prägungen haben und dass Differenz oder Unterschiede uns vor Herausforderungen stellen, aber längst nicht unüberwindbar sind. Die anderen Module bearbeiten die Themen Verständigung, Religion und Integration. Ergänzt wird der Themenkomplex  von einer mobilen Beratung. Das kostenlose Angebot von „Hilfe, Haltung, Handwerkszeug“ kann im Raum Unterfranken von Fachkräften der Jugendarbeit und Ehrenamtlichen aus der Arbeit mit geflüchteten Jugendlichen wahrgenommen werden.  

Bildungschancen für junge Geflüchtete

160 Personen nutzten die Chance, sich über Ausbildungs- und Bildungschancen für junge Geflüchtete zu informieren. Veranstaltet wurde der Abend von der Jugendinfo tip. Zielgruppe waren Personen, die ehrenamtlich oder hauptberuflich mit jungen Geflüchteten (bis 26 Jahre) arbeiten, sowie junge Geflüchtete. Die Veranstaltung wurde vom Stadtjugendring Augsburg organisiert, einer Projektregion von Flüchtlinge werden Freunde. Einen guten Job zu finden, in dem man aufgeht, der einem Freude bereitet und der relevant dafür ist, seinen Lebensunterhalt einmal selbstständig bestreiten zu können, ist ein Lebensziel, welches wohl jede/r von uns kennt und erreichen will. Chancen und Möglichkeiten Doch welche Chancen und Möglichkeiten haben junge Geflüchtete in Bayern eine Ausbildung zu erhalten und diesem Lebensziel ein Stück weit näher zu kommen? An welche Einrichtungen und Projekte können sie sich wenden, um Unterstützung beim Zugang zu Sprachförderung, Ausbildung und Studium zu erhalten? Der Informationsabend „Bildungschancen für junge Geflüchtete“, der am Dienstag, den 07.03.2017, in der Stadtbücherei-Zentrale Augsburg von der tip-Jugendinformation des Stadtjugendring Augsburg in Kooperation mit Tür an Tür e.V. im netzwerk4A veranstaltet wurde, sollte zur Beantwortung dieser Fragen einen ersten …

© Foto | Jugendinformation Nürnberg

Spielerisch die neue Heimat erkunden

Stadtteilerkundungen und Stadtspiel der Jugendinformation Nürnberg für junge Geflüchtete Lerne Nürnberg kennen! Gerade für Jugendliche ist es besonders wichtig, mit Orten vertraut zu sein, an denen sie ihre Freizeit außerhalb des eigenen Zuhauses mit Freunden verbringen können, Treffpunkte und Freizeitangebote zu kennen, bei denen sich Gleichaltrige treffen. Eine Stadt wie Nürnberg hat da auch Einiges anzubieten. Die Jugend Information Nürnberg macht deswegen Angebote speziell für junge Geflüchtete, bei denen sie sich ihre Stadt bzw. ihren Stadtteil erschließen und die Nürnberger Infrastruktur für Kinder und Jugendliche kennenlernen können. Das sind einerseits Stadtteilerkundungen für junge Geflüchtete von 12 bis 27 Jahren und junge geflüchtete Eltern aus Gemeinschaftsunterkünften der Nürnberger Südstadt. Zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden die Teilnehmer/-innen in Begleitung ihren und angrenzende Stadtteile. Die Gruppenausflüge für jeweils bis zu 15 Personen finden an 20 Terminen im Jahr statt. Sie orientieren sich inhaltlich am Bedarf der Teilnehmer/-innen und stellen integrative, nachhaltige und vor allem kostengünstige Angebote und Möglichkeiten zur Gestaltung der Freizeit und des Alltags in Nürnberg vor. Jede Erkundung ist kombiniert mit dem …

© Foto | Andreas Keilholz

Jugendarbeit sichtbar machen

Die Leistungen der Jugendverbände zu dokumentieren und auf diese Weise sichtbar zu machen, was bereits in der Jugendarbeit läuft auf diese Weise sichtbar zu machen, was bereits in der Jugendarbeit läuft, an Beispielen und Aktionen mit jungen Geflüchteten, das war ein Kernanliegen dieser Aktion“, sagt Frank Brütting, Verbandskoordinator des Stadtjugendrings Augsburg (SJR) und Ansprechpartner für die Projektregion Schwaben. Zum Beispiel Lenkdrachen bauen mit dem Drachenstarterkit, das Augsburger Jugendverbände kostenlos bestellen können, in der Villa k im Jugendzentrum gemeinsam kochen oder gemeinsam gärtnern im interkulturellen Garten des Jugendhauses Linie 3 in Pfersee. Qualifizierungsmaßnahmen für Ehrenamtliche, wie etwa interkulturelle Trainings oder das Bauprojekt „Bank der Begegnung“ mit der Pfarrjugend „Herz Jesu“ sowie zahlreiche Veranstaltungen, darunter Filmabende oder die Fotoaustellung „Refugees Photos“. Alle Postkarten im Überblick. Die Projektregion Schwaben setzt sich aus dem KJR Aichach-Friedberg, dem KJR und dem SJR Ausgburg zusammen. Zusammen bilden sie die Projektregion Schwaben des Aktionsprogramms „Flüchtlinge werden Freunde“.

© Foto | Susanne Neumeier

Menschenrechte – (Keine) Selbstverständlichkeit?!

Workshop für junge Geflüchtete zum Thema Menschenrechte 68 Jahre ist die Erklärung der Menschenrechte alt, und die Frage, wie diese wertvollen Grundlagen menschlichen Zusammenlebens weltweit umgesetzt werden können, ist so aktuell wie nie zuvor. DoKuPäd, das Bildungszentrum des Kreisjugendrings Nürnberg-Stadt zum Dokumentationszentrum Reichsparteittagsgelände in Nürnberg, macht Angebote der politischen Bildungsarbeit zu genau diesem Thema. Auch speziell für junge Geflüchtete gibt es einen Workshop mit dem Thema „Menschenrechte -(K)eine Selbstverständlichkeit?!“ Gerade diese Zielgruppe bringt besondere Voraussetzungen mit, wenn es darum geht, gemeinsam über Menschenrechte zu sprechen. Denn in den meisten Herkunftsländern gibt es bestimmte Freiheitsrechte nicht – z.B. freie Berufs- oder Partnerwahl –, die Jugendlichen haben sie vorher noch nie konkret erlebt. Oftmals haben sie auch ganz grundlegende Verletzungen des Rechts auf Gleichheit erlebt, z.B. wenn eine bestimmte Clanzugehörigkeit über rechtlichen und sozialen Status mitentscheidet, wie es in manchen afrikanischen Ländern der Fall ist. Susanne Neumeier, Projektkoordinatorin Flucht & Asyl beim Kreisjugendring Nürnberg-Stadt, einer Projektregion des Aktionsprogramms Flüchtlinge werden Freunde, begleitete eine Nürnberger Berufsintegrationsklasse zu einem solchen eintägigen Workshop und erlebte, wie schnell das Thema Menschenrechte …

© Foto | Emilia Mahnel

Jeder Mensch ist ein Künstler

Unter diesem Leitsatz bot das ehrenamtliche Projekt „Bühne für Weltbürger – Ästhetik die verbindet“ “ in Coburg Frauen und Männern aus aller Welt eine Plattform dafür, gemeinsam kreativ zu werden und in interkulturellen Begegnungen Brücken zu bauen. In Kooperation mit dem Stadtjugendring Coburg, Projektregion des Aktionsprogramms Flüchtlinge werden Freunde, rief eine kleine Gruppe von engagierten Soziale Arbeit-Studierenden im Frühjahr 2015 das theaterpädagogische Angebot „Theater als Sprache der Welt“ ins Leben. Zielgruppe waren junge Menschen ab 16 Jahren mit und ohne Fluchtgeschichte. In den Räumlichkeiten des Jugendverbändehauses CoJe arbeitete eine bunt gemischte Gruppe drei Monate lang zusammen auf der Bühne und präsentierte sich am Ende mit der Aufführung „Ich möchte, dass ihr seht…“ einem ebenso bunten Publikum. Dank des großen Interesses startete nach der Sommerpause ein zweites Intervall, ergänzt durch das neue gestaltungspädagogische Angebot „Grenzenlose Kreativität“, das sich ausschließlich an Frauen richtete. Denn obwohl bei dem Theaterprojekt junge Frauen und Männer beteiligt waren, waren keine Frauen mit Von der Schwierigkeit, geflüchtete Männer und Frauen in der Freizeit zusammen zu bringen Fluchthintergrund gekommen. In Gesprächen mit männlichen …