Ankommen und dann….

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Mädchen und junge Frauen fliehen meistens mit einem Elternteil oder anderen Familienangehörigen, aber geschätzte zehn Prozent fliehen ohne jegliche Begleitung. Wie Mädchen und junge Frauen von der Jugendarbeit erreicht werden können, welche Informationen zu ihren Lebenslagen vorliegen, war Thema das Fachtages: „Ankommen und dann?“, der am 24. November 2016 in Augsburg stattgefunden hat. Jetzt ist die dazugehörige Dokumentation erschienen.

Claudia Lechner, Referentin des Deutschen Jugendinstituts in München stellte ihre Forschung zu unbegleiteten und begleiteten minderjährigen Flüchtlingen vor und konzentrierte sich in ihrem Vortrag auf die  Lebenslagen von geflüchteten Mädchen und Frauen.

Heterogenität – das Leben und Ankommen ist nicht immer leicht

Sie zeigte auf, dass die Situation sehr heterogen zu bewerten sei, weil es unter anderem auf die Familienkonstellationen (allein oder mit Angehörigen fliehen) und auch auf die spezifische Lebenssituation der Mädchen ankomme. Manche Mädchen würde sich z.B. gar nicht aus der Unterkunft trauen, andere berichten über Diskriminierungen und das Fehlen von Vertrauenspersonen.

Manina Ott, Projektkoordinatorin von Flüchtlinge werden Freunde stellte im Anschluss das Aktionsprogramm Flüchtlinge werden Freunde vor mit besonderem Fokus auf Angebote für junge Frauen und Mädchen. Verschiedene Beispiele der Jugendarbeit, etwa „Grenzenlose Kreativität“, ein Kooperationsprojekt des Stadtjugendrings Coburg in Zusammenarbeit mit Gestaltungsstudentinnen und Beispiele aus der muslimischen Mädchenarbeit wurden am Nachmittag vorgestellt.

Die komplette Dokumentation ist auf der Webseite des Bayerischen Jugendrings nachzulesen.